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Handball-WM
Norwegen und Frankreich ziehen ins Finale ein

Handball-WM der Frauen: Norwegen und Frankreich ziehen ins Finale ein
Das Team aus Norwegen feiert den Einzug ins Finale. FOTO: dpa, ahe fgj
Titelverteidiger Norwegen steht bei der Handball-WM der Frauen nach einer beeindruckenden Vorstellung im Endspiel. Im ersten Halbfinale in Hamburg setzte sich der Weltmeister 32:23 (17:10) gegen die Niederlande durch und trifft am Sonntag (17.30 Uhr/Sport1) auf Frankreich, das 24:22 (11:12) gegen Schweden gewann.

Norwegen, das im Viertelfinale bereits Olympiasieger Russland deklassiert hatte (34:17), überrannte seinen Gegner in der Neuauflage des WM-Endspiels von 2015 zu Beginn regelrecht. Schnell führte der Top-Favorit 8:1 (12. Minute), die Niederländerinnen hatten mit der norwegischen Abwehr große Probleme und konnten ihrerseits vor allem Nora Mörk nicht stoppen. Die Rückraumspielerin erzielte als beste Werferin acht Tore.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich in der ausverkauften Barclaycard Arena nichts am Bild, Europameister Norwegen dominierte und kam ungefährdet weiter. Eng ging es im zweiten Halbfinale zu. Bis zuletzt wechselte die Führung hin und her, Blandine Dancette (60.) machte in der Schlussminute mit dem Treffer zum 24:22 alles klar. Frankreich spielt damit um seinen zweiten WM-Titel nach 2003.

Für die Niederländerin Estavana Polman platzte dagegen am Freitag der Traum vom Titelgewinn jäh. Auf der Tribüne verfolgte ihr Lebensgefährte Rafael van der Vaart, ehemaliger Fußballstar beim Bundesligisten Hamburger SV, die bittere Niederlage. Das deutsche Team war bei der Heim-WM im Achtelfinale ausgeschieden.

(sid)
 
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