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Handball
Brand steht als DHB-Präsident nicht zur Verfügung

Handball: Abschiedsspiel für Heiner Brand
Handball: Abschiedsspiel für Heiner Brand FOTO: dpa, Uwe Anspach
Heiner Brand steht für die Nachfolge des zurückgetretenen DHB-Präsidenten Bernhard Bauer nicht zur Verfügung.

"Es ist mir schon klar, dass mein Name wieder ins Spiel gebracht wird, aber ich habe eine andere Lebensplanung", sagte der 63 Jahre alte Weltmeistertrainer von 2007 im Gespräch mit Sky Sport News HD am Dienstag.

Er habe stets geglaubt, "und ich glaube es immer noch", dass Bernhard Bauer der ideale Präsident für den Deutschen Handballbund (DHB) gewesen sei: "Deshalb hatte ich auch keine Veranlassung, mir über einen Nachfolger Gedanken zu machen." Allerdings habe er bereits 2013 vor der Wahl Bauers signalisiert, dass er nicht zur Verfügung stehe: "Und daran hat sich nichts geändert."

Auch Andreas Thiel hat diesbezüglich "keine Ambitionen", wie der 55 Jahre alte Jurist am Dienstag dem Internetportal "Sport1" sagte. Er bedauerte Bauers unerwarteten Rücktritt am Montag sehr. "Das ist ein echter Rückschlag und tut uns weh. Bernhard Bauer hat uns gerade international wieder einen ordentlichen Stellenwert verschafft", sagte Thiel. Der "Hexer" genannte frühere Torhüter ist Justiziar des Bundesliga-Verbandes HBL.

Bauer hatte am Montag nach 547 Tagen im Amt überraschend seinen Rücktritt erklärt. Über die Nachfolge entscheidet der DHB im Rahmen eines noch nicht terminierten außerordentlichen Bundestages.

(sid)
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