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Kiel-Geschäftsführer kritisiert Neymar-Transfer
"Dafür können wir 70 Jahre Handball spielen"

Neymar zeigt erstmals seine Ballkünste im Trikot von Paris
Neymar zeigt erstmals seine Ballkünste im Trikot von Paris FOTO: afp
Geschäftsführer Thorsten Storm vom deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel hat mit großem Unverständnis auf den Wechsel von Superstar Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain reagiert.

"Für das Gesamtpaket können wir fast 70 Jahre Handball spielen. Das ist nicht mehr real und solche Summen sind für mich nicht greifbar. Da kann der Junge nichts dafür, das ist das System Fußball", sagte Storm am Rande eines Pressetermins zum Aktionstag "Helden des Handballs" in Köln.

Neymar wechselt für die festgeschriebene Ablösesumme von 222 Millionen Euro in die französische Hauptstadt. Das Gesamtvolumen des Transfers beträgt mindestens 500 Millionen Euro.

Nach zwei Meisterschaften der Rhein-Neckar Löwen in Folge, will der THW in diesem Jahr wieder die Nummer eins werden. "Nach zwei Jahren Umbruch haben wir eine neue Mannschaft aufgestellt. Wir wollen genau wie die Rhein-Neckar Löwen auch deutscher Meister werden. Flensburg wird sicherlich auch dazu kommen. Wir sprechen es aus und wollen versuchen, den Titel wieder nach Hause zu holen", sagte Storm.

(sid)
 
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