| 22.05 Uhr

Melsungen verliert gegen Hamburg
Löwen dominieren Flensburg im Gipfeltreffen

Bilder: Flensburg ohne Chance gegen Rhein-Neckar Löwen
Bilder: Flensburg ohne Chance gegen Rhein-Neckar Löwen FOTO: dpa, reh fpt
Die Rhein-Neckar Löwen haben mit einem nie gefährdeten Sieg im Gipfeltreffen bei der SG Flensburg-Handewitt ihren Anspruch auf den ersten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte eindrucksvoll untermauert.

Der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga gewann am 16. Spieltag in der mit 5800 Zuschauern ausverkauften Flens-Arena dank einer überragenden Vorstellung in der ersten Halbzeit gegen den Tabellenzweiten 32:25 (18:10) und baute den Vorsprung auf seinen Verfolger aus.

Hinter den Löwen (30:2) hat Flensburg (25:7) bereits fünf Punkte Rückstand. Auf Platz drei folgt Rekordmeister THW Kiel (24:6) vor der MT Melsungen (24:8). Das Überraschungsteam, in dieser Saison bislang einziger Bezwinger der Rhein-Neckar Löwen in der Bundesliga, unterlag gegen Ex-Meister HSV Hamburg überraschend 24:31 (11:16).

"In der ersten Halbzeit waren die Löwen viel, viel besser als wir", sagte Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes bei Sport1 anerkennend, kritisierte aber auch die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben zu viele Fehler gemacht und hatten zu wenige Torwartparaden." Einen Teil zum lange einseitigen Spiel hatten für Vranjes auch die Schiedsrichter beigetragen: "Was die heute gepfiffen haben, war nicht okay." Der fünffache Löwen-Torschütze Andy Schmid meinte: "Diese Halle liegt uns einfach, wir sind phänomenal in die Partie gestartet. Näher am Optimum kann man nicht spielen."

Rhein-Neckar Löwen - Berlin 28:26 FOTO: dpa, ua jhe

In Flensburg spielten in der ersten Halbzeit nur die Gäste aus Mannheim großartig auf. Angeführt vom überragenden Kapitän Uwe Gensheimer (insgesamt neun Tore) führten die Löwen vor der lautstarken Kulisse nach elf Minuten mit 9:4. Vranjes nahm eine Auszeit, die den Lauf des Tabellenführers jedoch nicht stoppte. Bis zur Pause bauten die wie entfesselt stürmenden Löwen ihren Vorsprung auf acht Tore aus.

Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams wie verwandelt aus den Kabinen. Flensburg spielte mit dem Mute der Verzweiflung, den Löwen unterliefen ungewohnte Fehler. Bis auf drei Tore kämpften sich die Hausherren in der "Hölle Nord" noch heran, in der Schlussphase fehlte jedoch die Kraft, um die Aufholjagd zu krönen. Flensburgs Rasmus Lauge Schmidt überzeugte mit acht Toren.

(sid)
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