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Krise beim THW Kiel
Aufsichtsrat spricht Trainer Gislason Vertrauen aus

THW Kiel: Aufsichtsrat spricht Trainer Alfred Gislason Vertrauen aus
THW-Trainer Alfred Gislason. FOTO: dpa, fpt hpl
Kiel. Der Aufsichtsrat des kriselnden Handball-Rekordmeisters THW Kiel hat Trainer Alfred Gislason trotz des schlechten Saisonstarts das Vertrauen ausgesprochen.

"Wir sind alle fest davon überzeugt, dass Trainer und Mannschaft gemeinsam den Erfolg wiederfinden werden. Hier sehen wir keinen Handlungsbedarf", sagte Reinhard Ziegenbein, Vorsitzender des fünfköpfigen Kontrollgremiums, am Tag nach der 21:32-Niederlage in der Champions League bei KS Vive Kielce den "Kieler Nachrichten".

Der THW hat den schlechtesten Saisonstart seit 15 Jahren hingelegt. In der Liga verlor Kiel drei der bisherigen sechs Spiele. Und auch in der Champions League gab es erstmals in der 25-jährigen Geschichte des Wettbewerbs zwei THW-Niederlagen zum Auftakt. Zur Position des ebenfalls in die Kritik geratenen Geschäftsführers Thorsten Storm äußerte sich Ziegenbein nicht. Es gebe keine Diskussion.

Der Aufsichtsrat schaffte zudem die finanziellen Rahmenbedingungen für das Engagement eines sportpsychologischen Experten. "Wir werden alles tun, um die Zusammenarbeit zu stärken und haben dem Trainer gesagt, dass die wirtschaftlichen Grundlagen geschaffen sind, wenn die sportliche Seite eine mentale Unterstützung der Mannschaft für erforderlich hält", sagte Ziegenbein.

Einen Mentaltrainer hat es beim THW - anders als bei Fußball-Bundesligisten, wo Sportpsychologen fast obligatorisch zum Personal gehören - bis dato nicht gegeben.

(sid)
 
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