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Handball
Wird Schwalb Präsident beim insolventen HSV Hamburg?

Der frühere Handball-Meistertrainer Martin Schwalb steht möglicherweise vor einer Rückkehr zum HSV Hamburg. Nach dem berufsbedingten Rücktritt von Präsident Karl Gladeck ist der 52-Jährige als Nachfolger im Gespräch. Der Klub stellt sich nach der Insolvenz der Betriebsgesellschaft und dem Rückzug der Profi-Abteilung aus der Bundesliga für den Neuaufbau in der 3. Liga auf. Mit Geschäftsführer Gunnar Sadewater und Schwalb sowie weiteren wichtigen Personen hätten sich "Köpfe gefunden, die jeden Tag um eine Neuausrichtung dieses Vereins kämpfen", sagte Gladeck in einer Pressemitteilung des HSV: "Ich würde mich freuen, wenn Förderer und Partner diesem Verein in der Hansestadt Hamburg einen Neustart ermöglichen würden." Über eine Besetzung soll ein im März neu gewählter Aufsichtsrat entscheiden. Schwalb, der schon 2011/12 zwischenzeitlich als Geschäftsführer und Präsident des Vereins fungierte, war jahrelang das Gesicht des HSV und führte den Klub als Trainer unter anderem 2011 zur Meisterschaft und 2013 zum Champions-League-Titel. 2014 wurde Schwalb entlassen, kurz darauf erlitt er einen Herzinfarkt.

(sid)
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