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Hannover
Frontzeck erhält in Hannover Vertrag ohne Option

Fotos: Frontzeck als Hannover-Trainer vorgestellt
Fotos: Frontzeck als Hannover-Trainer vorgestellt FOTO: dpa, ole fdt
Hannover. Mit viel Zuversicht, aber ohne jegliche Garantien hat Michael Frontzeck bei Hannover 96 seine ungewöhnliche Fünf-Spiele-Rettungsmission angetreten. "Das ist auch für mich neu. Normalerweise fängt man als Trainer im Sommer oder Winter mit etwas mehr Vorlauf an", sagte Frontzeck nach der ersten Trainingseinheit.

Doch selbst im Erfolgsfall könnte für den 51-Jährigen beim geplanten Umbruch der Niedersachsen im Sommer Schluss sein. Laut Clubchef Martin Kind gibt es bei Frontzeck keine Option auf eine automatische Vertragsverlängerung. "Wir halten uns alle Optionen offen", sagte Kind. Frontzeck kann und muss mit dem Status quo leben. Mit seiner Zukunft werde er sich im Sommer beschäftigen, betonte der Nachfolger des beurlaubten Tayfun Korkut. Vorher muss alles dem Ziel Klassenerhalt untergeordnet werden. Nur zwei Punkte beträgt der Vorsprung zum Relegationsplatz.

Im Hintergrund scheint Kind nach der verkorksten Saison einen radikalen Umbau zu planen. Andreas Rettig, der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, wird bereits als Nachfolger von Dufner gehandelt. Der Sportdirektor besitzt bei 96 zwar noch einen Kontrakt bis 2016, doch die Zeichen stehen auf Abschied.

(dpa)
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