Sprint-Weltcup der Ski-Langläufer:: Henkel und Schlickenrieder die großen Pechvögel
zuletzt aktualisiert: 29.12.2000 - 09:39Engelberg (sid). Stürze haben bessere Platzierungen von Peter Schlickenrieder (Hirschau) und Manuela Henkel (Oberhof) beim Sprint-Weltcup der Ski-Langläufer im schweizerischen Engelberg verhindert.
Die Olympia-Fünfte von Nagano mit der Staffel erreichte auf der 1.700 km langen Strecke, die in zwei Runden durchlaufen werden musste, das Finale der besten Vier, wurde dort aber nur Letzte. Der 26-Jährigen widerfuhr dabei das Missgeschick, bei einem Überholmanöver mit einem Ski in einem Astloch hängenzubleiben. Sie stürzte und musste ein am Ende von Siegerin Bente Skari Martinsen (Norwegen) angeführtes Trio ziehen lassen. Zweite wurde die Finnin Pirjo Manninen vor Nina Gawriljuk aus Russland. Martinsen übernahm nach ihrem 18. Weltcupsieg die Führung in der Gesamtwertung.
Beim ersten Weltcup-Triumph des Norwegers Jacob Verdenius vor seinem Landsmann Tor Arne Hetland landete Peter Schlickenrieder gleich zweimal im Schnee. Im Halbfinale ließ er sich durch einen Feuerwerksknaller irritieren, verlor beim Startschuss gleich an Boden und stürzte bei der Aufholjagd. Auch im "kleinen Finale" blieb der Hirschauer nicht von einem Sturz verschont und musste am Ende mit Rang acht Vorlieb nehmen.
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