Schlüssel zur Niederlage war die Strafecken-Verwertung: Hockey: 2:5-Niederlage für Weltmeister Deutschland
zuletzt aktualisiert: 27.10.2002 - 11:08Rosario (rpo). Im dritten Spiel ihrer Südamerika-Reise kassierte Hockey-Weltmeister Deutschland am Samstag gegen Argentinien mit dem 2:5 (1:3) die erste Niederlage.
Das Team von Bundestrainer Bernhard Peters, nur mit neun Spielern aus der WM- Mannschaft angereist, musste auch noch auf die leicht verletzten Justus Scharowsky und Sebastian Biederlack verzichten. Zuvor hatte es ein 3:3 und ein 6:4 gegeben. In Rosario trafen für die Gastgeber Jorge Lombi (11., 21. und 70.), Mario Almada (28.) und Rodrigo Vila (48.), die deutschen Treffer erzielten der 267fache Nationalspieler Björn Michel (Turin) in der 9. und Max Landshut (Hamburg) in der 42. Minute.
"Ich habe selten ein solches Spiel erlebt, in dem man bei so vielen Chancen so deutlich verliert. Aber unser junges Mittelfeld war mit Sicherheit nicht schuld an der Niederlage, die haben wirklich stark gespielt", erklärte Interimskapitän Philipp Crone (München). Der Schlüssel zur Niederlage war die Strafecken-Verwertung. Elf solcher Standardsituationen erspielten sich die Gäste, aber nur Landshut nutzte diesen Vorteil zum 2:3. Argentinien erzielte bei neun Strafecken vier Tore. "Da lag in diesem Spiel der Unterschied", meinte Peters, der aber die kämpferische Einstellung und das Kombinationsspiel seiner jungen Mannschaft lobte. Beide Mannschaften stehen sich bis zum Donnerstag noch zwei Mal gegenüber.
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