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Rio De Janeiro
Hotelportier verprügelt Bronze-Judoka

Rio De Janeiro. Der belgische Judoka Dirk van Tichelt ist beim Feiern seiner olympischen Bronzemedaille in Rio de Janeiro von einem Hotelangestellten ins Krankenhaus geschlagen worden. Wie die Tageszeitung Extra berichtet, habe van Tichelt auf der Suche nach einer mutmaßlichen Diebin gewaltsam in ein Hotel an der Copacabana eindringen wollen. Daraufhin habe der Rezeptionist dem Belgier im Gerangel ein blaues Auge verpasst, das im Hospital behandelt werden musste.

Das Boulevardblatt Extra zitierte aus einer Erklärung des Hotels. Demnach seien van Tichelt und ein Trainingspartner an der Copacabana unterwegs gewesen, dort habe ihnen ein "leichtes Mädchen" ein Mobiltelefon entwendet. Das laut Hotel angeschlagene Feier-Duo vermutete die Diebin in der Herberge und wollte sie dort stellen.

Van Tichelt hatte am Montag Bronze in der Gewichtsklasse bis 73 Kilo gewonnen, der größte Erfolg in der Karriere des Limburgers.

Das belgische Olympische Komitee bestätigte den Vorfall in veränderter Variante. Demnach hatte van Tichelt seinen Erfolg gefeiert, als ihm sein Mobiltelefon gestohlen wurde. Als der Sportler den Dieb verfolgte, schlug ihm jemand ins Gesicht. Die Polizei schritt ein, der Belgier wurde ins Krankenhaus gebracht, brauchte aber keine medizinische Behandlung.

(sid/dpa)
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