Tennis: Hingis erreicht Finale in Doha: Huber verpasst zweite Finalteilnahme in Folge
zuletzt aktualisiert: 17.02.2001 - 19:24Neuss (sid). Anke Huber aus Karlsdorf hat die zweite Endspiel-Teilnahme innerhalb von acht Tagen verpasst. Die 26-Jährige verlor beim mit 565.000 Dollar dotierten WTA-Turnier in Nizza in der Vorschlussrunde gegen die Französen Amelie Mauresmo mit 6:2, 1:6 und 1:6 und verpasste damit die Revanche für die Finalniederlage von Paris in der Vorwoche. Im Endspiel trifft Mauresmo am Sonntag auf die Bulgarin Magdalena Maleewa, die beim 7:6, 6:4-Sieg über die topgesetzte Venus Williams eine Überraschung landete.
Huber hatte Mauresmo nur im ersten Satz im Griff. Anschließend spielte ihre französische Kontrahentin wie verwandelt und entschied das Duell noch deutlich zu ihren Gunsten. Bereits in der Vorwoche hatte Mauresmo beim Finale von Paris über Huber, die nach fast fünfmonatiger Pause ein erstaunliches Comeback gefeiert hatte, triumphiert.
Im ersten Halbfinale profitierte Maleewa von einer Verletzung der amerikanischen Doppel-Olympiasiegerin. Williams musste beim Stand von 2:3 im zweiten Satz am rechten Knie behandelt werden und präsentierte sich anschließend sichtlich gehandicapt. Anschließend stellte sich heraus, dass sich die 20-Jährige eine Überdehnung der Sehne zugezogen hatte.
In Doha erreichte die Weltranglistenerste Martina Hingis aus der Schweiz nach einem glatten 6:1, 6:2-Erfolg über die Österreicherin Barbara Schett standesgemäß das Finale. Dort trifft die Australian Open-Finalistin am Sonntag auf die an Nummer drei gesetzte Französen Sandrine Testud, die gegen die Tschechin Adriana Gersi 6:1 und 6:2 gewann.
Unterdessen darf Sebastien Grosjean von einem Sieg in seiner Heimatstadt Marseille träumen. Bei der mit 500.000 Dollar dotierten Veranstaltung setzte sich der an Nummer vier gesetzte Franzose gegen den Weißrussen Max Mirnyi mit 6:4 und 7:6 durch. Im Finale wartet der russische Olympiasieger Jewgeni Kafelnikow, der den Schweizer Roger Federer in drei Sätzen niederrang.
In Kopenhagen ist der Schwede Andreas Vinciguerra auf dem besten Weg zu einer erfolgreichen Titelverteidigung. Im Halbfinale gewann der 19-Jährige gegen den Russen Michail Juschni in drei Sätzen. Im Finale steht Vinciguerra dem an Nummer eins gesetzten Briten Tim Henman gegenüber, der gegen Jan Siemerink aus den Niederlanden mit 6:3 und 7:6 erfolgreich war.
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