Termine für Meetings verabschiedet: IAAF beschließt Neuregelung
zuletzt aktualisiert: 19.10.2001 - 19:36Moskau/Stuttgart (rpo). Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) hat eine Neuregelung der Golden-League-Meetings beschlossen. Bei den Sportfesten wird es im kommenden Jahr so genannte Premium- und Classic-Events geben.
Erstere sind mit jeweils 15.000, 12.000 und 8.000 Euro für die drei Erstplatzierten dotiert, in der zweiten Kategorie gibt es jeweils die Hälfte. Dies beschloss die zuständige Arbeitsgruppe der IAAF unter der Führung von Präsident Lamine Diack (Senegal) am Freitag in Moskau. Insgesamt sind zwölf Disziplinen (bisher 14) vorgesehen.
Der Auftakt der hochkarätigen Serie findet am 28. Juni in Oslo statt. Es folgen Paris (5. Juli), Rom (12. Juli), Monaco (19. Juli), Zürich (16. August) und Berlin (6. September). Bei den Männern sind die 100, 1.500, 3.000 oder 5.000 m sowie die 400 m Hürden Classic- Events, bei den Frauen die 100 und 1.500 m. "Premium"-reif bei den Frauen sind 400, 3.000 oder 5.000 m, 100 m Hürden und der Speerwurf, bei den Männern Dreisprung und Stabhochsprung. Bei den Frauen gibt es keine Sprung-Disziplinen, bei den Männern keine Wurfdisziplinen.
"Die Resonanz bei Athleten und Managern ist nicht so positiv", sagte der Österreicher Robert Wagner, der als einer der führenden Manager in der Szene auch zahlreiche deutsche Athleten unter Vertrag hat. So kritisierte Wagner beispielsweise, dass das Diskuswerfen keine Golden-League-Disziplin ist.
In Moskau soll am Wochenende auch entschieden werden, ob das Grand-Prix-Finale künftig an zwei Tagen ausgetragen wird. Für 2003 hat sich Stuttgart um die Ausrichtung beworben. Bei ihrer Sitzung im Dezember in Dakar will sich die Golden-League-Arbeitsgruppe unter anderem mit einem neuen Fernsehvertrag beschäftigen.
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