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Manipulation
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zu Wettbetrug im Sport

Berlin. Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur Strafbarkeit von Wettbetrug und Spielmanipulation verabschiedet. "Betrug und Manipulation haben im Sport keinen Platz. Mit dem beschlossenen Gesetzentwurf zeigen wir Betrug und Manipulation im Sport die Rote Karte", sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am Mittwoch. "Sport hat eine riesige gesellschaftliche Bedeutung. Wir müssen alles tun, um die Glaubwürdigkeit des Sports zu schützen." Der Entwurf sieht bei besonders schweren Fällen des Sportwettbetrugs und der Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. "Die bisherige Rechtslage hat Spiel- und Wettmanipulationen nur unzureichend erfasst. Das werden wir nun mit den neu zu schaffenden Straftatbeständen ändern", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Nach dem Anti-Doping-Gesetz sei dies ein weiterer wichtiger Schritt hin zu mehr Fairness im Sport.

 

(dpa)
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