"Gazzetta" entschuldigt sich: Kein Doping-Verdacht gegen Ullrich
zuletzt aktualisiert: 25.02.2002 - 18:27Mailand (rpo). Telekom-Fahrer Jan Ullrich wird nicht mehr des Dopings verdächtigt. Die "Gazzetta dello Sport" hatte Ullrich fälschlicherweise unterstellt, gegen Doping-Bestimmungen verstoßen zu haben. Nun hat sich sich die italienische Sportzeitung für die Falschmeldung entschuldigt.
Im Zuge der Doping-Ermittlungen des vergangenen Giro d'Italia war Ullrich unterstellt worden, die italienische Polizei ermittle gegen den Telekom-Kapitän auch wegen verbotenen Insulin- Gebrauchs.
Dabei hat sich der 28-jährige Olympiasieger, wie der Telekom- Teamarzt Lothar Heinrich am Sonntag bestätigt hatte, nur wegen des Gebrauchs von Kortisonpräparaten zu verantworten. Diese Medikamente stehen zwar auch auf der Dopingliste, ihr Einsatz im Fall Ullrich ist aber durch eine medizinische Verschreibung legitimiert.
Wie das Team Telekom auf seiner Internet-Seite mitteilte, hatte der Redakteur des Artikels schon zuvor in einem persönlichen Brief den Ursprung der Falschmeldung aufgeklärt: "Wir haben die Namen verwechselt." Aus dem tatsächlich betroffenen italienischen Profi Giuliano Figueras war in dem Bericht Jan Ullrich geworden.
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