Basketball: Spanien eine Nummer zu groß: Keine Chance für deutsche Damen
zuletzt aktualisiert: 21.11.2001 - 23:25Nördlingen (rpo). Der Bronzemedaillengewinner der letzten Europameisterschaft war für die deutschen Basketballerinnen doch eine Nummer zu groß. Das verjüngte Team des neuen Bundestrainers Olaf Lange verlor am Mittwochabend in Nördlingen sein erstes Qualifikationsspiel für die EM-Endrunde 2003 in Griechenland gegen Spanien deutlich mit 57:85 (27:53).
Entscheidend war das zweite Viertel (13:39), in dem der Gruppenfavorit die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit Schnellangriffen überrannte. "So etwas darf uns nicht passieren. Wir waren wie paralysiert", ärgerte sich Lange. Dennoch mussten die deutschen Spielerinnen die Köpfe nicht hängen lassen. Ihr Trost: Die nächsten Aufgaben werden leichter.
Aus den beiden Auswärtsspielen am Samstag (17.00) in Tel Aviv gegen Israel und am 28. November (16.00) in Bukarest gegen Rumänien will die Mannschaft zwei Siege mitbringen. "Wir haben in diesem Spiel viel gelernt und in den Auswärtsspielen Siegchancen", meinte Lange. Dann wird auch Martina Kehrenberg, die beste Verteidigerin des deutschen Teams, wieder dabei sein und eventuell auch ihre am Mittwoch noch verletzte Wuppertaler Center-Kollegin Martina Weber.
Herausragende deutsche Spielerin gegen Spanien war Sophie von Saldern (Wuppertal), die sich als einzige in allen Phasen des Spiels durchsetzen konnte, 18 Punkte erzielte und 9 Rebounds holte. Außerdem trafen Andrea Harder (Saarlouis/10) sowie auf spanischer Seite Rosaura Sanchez (20), Begona Garcia (15) und Marta Fernandez (13) am besten.
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