Tennis: Aus für Huber und Schüttler: Kiefer und Haas meistern erste Hürde
zuletzt aktualisiert: 13.03.2001 - 21:43Indian Wells (rpo). Anke Huber ist in Indian Wells im Achtelfinale ausgeschieden. Besser erging es ihren männlichen Kollegen Nicolas Kiefer (Foto) und Tommy Haas, beide zogen in der Nacht zum Dienstag in die zweite Runde ein. Kiefer besiegte Rofer Federer, Haas schaltete Davide Sanguinetti aus. Sein Auftaktspiel verlor der Bad Homburger Rainer Schüttler am Dienstag mit 2:6, 7:5, 6:7 (4:7) gegen den Engländer Tim Henman.
Sollten die Daviscup-Kollegen und neuen (alten) Doppel-Partner auch am Mittwoch siegen, würden sie im Achtelfinale zum vierten Mal aufeinander treffen. Ihren nächsten Herausforderer haben es allerdings in sich: Haas muss sich an Champions-Race-Spitzenreiter und Australian-Open-Sieger Andre Agassi messen. Der glatzköpfige Amerikaner, der das Turnier bei zehn Teilnahmen noch nie gewinnen konnte, schaltete im Beisein seiner Lebensgefährtin Steffi Graf den Marokkaner Hicham Arazi mit 6:3, 6:2 aus. Kiefer trifft auf den Sieger des Duells Mark Philippoussis (Australien) - Mardy Fish (USA.
"Gegen Andre hier auf dem Center Court zu spielen, ist für mich das absolute Highlight. Ich bin wahnsinnig heiß darauf", meinte Haas, der sich gute Chancen ausrechnet. Immerhin stehe es im "Privatduell" derzeit 2:2. Außerdem glaubt der in Florida lebende Hanseate, mit seinem neuen US-Trainer Harold Solomon erstmals einen Coach gefunden zu haben, der ihn wirklich gut versteht. Leider könne Solomon aus familiären Gründen nicht zu allen Turnieren mitreisen. Deshalb ist offen, ob ihre Zusammenarbeit nach dem am 1. April in Key Biscayne endenden Masters fortgesetzt wird.
Anke Huber (Foto) wird in jedem Fall zu ihrem Coach Boris Breskvar halten, auch wenn von der prophezeiten "neuen Qualität", die sich sein Schützling während der fünfmonatigen Verletzungspause erarbeitet hätte, gegen Silvia Farina Elia nicht allzu viel zu sehen war. "Ich kann es nicht erklären, wieso ich dieses Spiel noch aus der Hand gegeben habe. Ich bin vielleicht zu blöd", meinte die Karlsdorferin. Huber ärgerte sich schwarz über die erste Niederlage im siebten Duell mit der Mailänderin.
Die an Nummer elf gesetzte Deutsche hatte wie Kiefer und Haas nur schwer ins Spiel gefunden. Während das Männer-Duo im entscheidenden dritten Satz über den Kampf zum Erfolg kam, nutzte Huber selbst ein 4:1-Vorsprung nicht zum Matchgewinn. Der Amberger David Prinosil bot in seinem Erstunden-Match gegen Pete Sampras (USA) eine ansehnliche Vorstellung, zog aber mit 4:6, 4:6 den kürzeren. Für den 13-maligen Grand-Slam-Gewinner aus Kalifornien war es der erste Sieg nach drei Niederlagen in Folge. "Ich hatte gehofft, Pete auch kalt erwischen zu können, doch er war heute das entscheidende Quäntchen besser", befand Prinosil.
Auch von den anderen topgesetzten Spieler ließ sich niemand überraschen. Titelverteidiger Alex Corretja (Spanien) kam allerdings beim 3:6, 7:6 (7:2), 7:6 (7:4) gegen Gaston Gaudio (Argentinien) mächtig ins Schwitzen. Die Weltranglisten-Erste Martina Hingis (Schweiz), Vorjahressiegerin Lindsay Davenport sowie Serena und Venus Williams (alle USA) zogen problemlos ins Viertelfinale ein.
>>> Ergebnisse der Männer
>>> Ergebnisse der Frauen
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











