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Hannover
Köln entledigt sich in Hannover aller Abstiegssorgen

Hannover. Endzeitstimmung in Hannover: Die wütenden Fans warfen mit Plastikbechern, einige forderten sogar wutentbrannt die Trikots der 96-Profis. Anschließend gingen den Spielern und auch Trainer Thomas Schaaf im mittlerweile fast aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt schlichtweg die Argumente aus. "Es tut mir leid, dass wir im Moment nicht mehr liefern können. Wieder haben wir eine gute Möglichkeit verpasst", sagte der Coach nach der 0:2 (0:1)-Pleite gegen den 1. FC Köln.

Mit Abstiegs-Sorgen muss sich FC-Manager Jörg Schmadtke nach dem ersten Kölner Auswärtssieg seit Anfang November nicht mehr herumschlagen. Mit neun Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz haben es sich die Rheinländer erst einmal im Bundesliga-Mittelfeld gemütlich gemacht.

Vor seiner Zeit in Köln war Schmadtke bei Hannover 96 als Manager tätig und der Verein vor vier Jahren noch in der Europa League unterwegs. Einen Kommentar zur desaströsen Lage in der niedersächsischen Landeshauptstadt vermied der ehemalige Bundesliga-Profi dennoch: "Hannover war eine schöne Zeit, die bleibt. Ich maße mir nicht an, hier jetzt den Schlaumeier zu spielen."

Vielleicht drückt der 51-Jährige zumindest heimlich seinem alten Arbeitgeber die Daumen, Doppel-Torschütze Bittencourt, der von 2013 bis 2015 an der Leine aktiv war, wünschte den Hannoveranern jedenfalls nur das Beste: "Vielleicht schaffen sie ja doch noch wenigstens die Relegation."

(sid)
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