Wege aus der Krise werden gesucht: Krefelder Pinguine verpflichten Mentaltrainer
zuletzt aktualisiert: 30.09.2002 - 13:12Köln/Krefeld (rpo). In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) greifen die Krefeld Pinguine zu alternativen Mitteln, um die offensichtliche Krise zu bewältigen. Seit Montag steht den Spielern ein Mentaltrainer zur Verfügung.
Chris Hamilton trat seinen Dienst beim DEL-Klub an, der mit dem 1:4 am Sonntag bei Adler Mannheim die sechste Niederlage im achten Spiel kassierte. Der Motivations-Trainer aus dem Tennisstall von Nick Bollettieri wurde zunächst auf Probe verpflichtet.
Die hohen Erwartungen, die die Pinguine in der vergangenen Saison mit dem dritten Vorrundenplatz geweckt hatten, konnten von Trainer Chris Valentine und seiner Mannschaft bisher nicht erfüllt werden. Nach acht Spieltagen und ohne Auswärtssieg stehen die Krefelder auf dem vorletzten Tabellenplatz der 14-er Liga.
Mit Hilfe von Hamilton soll der Erfolg an den Niederrhein zurückkehren. Der 48-jährige Anglo-Jamaikaner, der zuletzt beim Fußball-Bundesligaclub Hannover 96 für vier Wochen unter Vertrag stand und dafür mit 10 000 Euro entlohnt wurde, hat in der DEL schon Erfahrung gesammelt. Als "Personal Performance Coach" stand Hamilton seinem Freund und Eishockey-Trainer Rick Chernomaz zur Seite, der die Kölner Haie in der vergangenen Saison zur achten deutschen Meisterschaft führte.
Bundestrainer Hans Zach als neuer Haie-Coach hat bisher wenig Glück. Mit der 2:3-Penaltyniederlage gegen die Augsburger Panther setzte es die fünfte Niederlage hintereinander.
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