Gummersbach erkämpfte 26:26 gegen SCM: Krimi in der KölnArena
zuletzt aktualisiert: 14.03.2002 - 23:07Köln (rpo). Gelungene Heimpremiere für den neuen Trainer Petre Ivanescu: Der deutsche Rekordmeister VfL Gummersbach erkämpfte vor 18 079 Zuschauern ein 26:26 (12:14) gegen den SC Magdeburg.
Die Oberbergischen setzten mit diesem Unentschieden ihren Aufwärtstrend im Abstiegskampf fort, während der Titelverteidiger aus Sachsen-Anhalt seine Meisterschafts-Ambitionen endgültig begraben kann. Bei den Gummersbachern überragten Torhüter Jan Stankiewicz und als Torschützen Kyung-Shin Yoon (11/3) und Francois Houlet (8/3). Beim SCM konnten Olafur Stefansson (7/4) nur eine Halbzeit glänzen.
Die Gastgeber konnten nur sechs Minuten mithalten, danl übernahm Magdeburg das Kommando. Über 3:8 (15.) dominierten die Gäste bis zur 25. Minute (9:13). Bis hierhin hatte der VfL kaum Zählbares aus dem Rückraum zu Stande gebracht und scheiterte immer wieder an der sicher stehenden SC-Deckung. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit, als die Magdeburger überheblich spielten, konnten die Gummersbacher noch auf 12:14 herankommen.
Nach dem Seitenwechsel bot der VfL eine starke kämpferische Leistung und glich in der 38. Minute zum 16:16 aus. Danach schienen die Magdeburger ihr stärkeres spielerisches Potenzial auszuschöpfen und führten in der 50. Minute mit 24:21. Aber in der Schlussminute überschlugen sich die Ereignisse: Der im zweiten Abschnitt überragende Roulet verwandelte 14 Sekunden vor Abpfiff einen Siebenmeter zum 26:26-Endstand. Auf der Gegenseite vergab Stefansson drei Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Strafwurf und damit den Sieg für die Magdeburger.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











