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Manchester
Kritik an Auflösung der Fifa-Task-Force gegen Rassismus

Manchester. Die Kritik an der Auflösung der Task Force gegen Rassismus durch den Fußball-Weltverband Fifa reißt nicht ab. Gestern machte Mittelfeldspieler Yaya Touré vom englischen Spitzenklub Manchester City keinen Hehl daraus, dass er die Entscheidung für falsch hält.

"Als ich den Brief bekam, dass die FIFA die Task Force auflöst, war ich sehr enttäuscht", schrieb der 33-Jährige auf seiner Homepage im Internet: "Ich hoffe, die Fifa hat das gut durchdacht."

Für Touré, der selbst als Berater der Task Force tätig gewesen war, kommt die plötzliche Auflösung verfrüht: "Mir stellt sich die Frage: Nachdem es uns Jahrzehnte lang nicht gelungen ist, Rassismus ausreichend zu bekämpfen - warum etwas stoppen, wenn es anfängt zu funktionieren?"

Nachdem die Fifa am Montag ihren Schritt bekannt gegeben hatte, gab es bereits Kritik von vielen Seiten. Die Task Force war 2013 vom früheren Präsidenten Joseph S. Blatter eingeführt worden, um Rassismus aus den Stadien zu verbannen.

(sid)
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