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Düsseldorf
Kugelstoßer Storl verpatzt sein Comeback

Düsseldorf. David Storl (Leipzig) erduldete die Siegerehrung mit mühsam unterdrücktem Frust. "Technisch war das eine kleine Katastrophe", sagte der Kugelstoß-Weltmeister nach seinem verpatzten Comeback in Halle/Saale. Platz zwei mit für ihn indiskutablen 20,25 m (Bestleistung: 22,20) - auf dem Weg zum ersehnten Rio-Gold wartet nach seiner Knie-Operation noch viel Arbeit. In Halle konnte Storl das polnische Wunderkind Konrad Bukowiecki (20,62) nicht gefährden. Der 19-Jährige hat die Nachwuchs-Weltrekorde von Storl reihenweise pulverisiert.

Nachdem sich Speerwerfer Thomas Röhler (Jena) in Ostrau mit 87,37 m an die Spitze der Weltrangliste gesetzt hatte, gelang in Halle der Berliner Diskus-Hoffnung Julia Fischer der Durchbruch. Die Freundin von Diskus-Olympiasieger Robert Harting sicherte sich im letzten Durchgang mit 68,49 m den Sieg vor Kubas Weltmeisterin Denia Caballero (66,41) und steigerte ihre Bestleistung um mehr als zwei Meter.

(dpa/sid)
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