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Leichtathletik
Berlin und Tokio von sauberen Bewerbungen überzeugt

Nach den neuesten Details im Skandal um den internationalen Leichtathletik-Verband IAAF haben sowohl der ehemalige WM-Ausrichter Berlin als auch Olympia-Gastgeber Tokio jede Verwicklung in das Geflecht aus Korruption und Vetternwirtschaft abgestritten. "Es ist damals niemand an uns herangetreten", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop dem SID. Berlin hatte 2004 den Zuschlag für die Titelkämpfe 2009 erhalten."Wir waren uns immer einig, wenn jemand mit solchen Ansinnen kommen würde, dass wir es (mit der Bewerbung, d. Red) dann lieber lassen. Aber es kam auch nichts", erklärte der bereits damals im Amt befindliche Prokop. In dem am Donnerstag vorgestellten zweiten Teil des Untersuchungsberichts der unabhängigen WADA-Kommission waren auch Unregelmäßigkeiten bei vergangenen WM-Vergaben thematisiert worden. Explizit genannt wurde Berlin nicht.

(sid)
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