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Sportgerichtshof
CAS verhandelt Dopingfälle von acht russischen Leichtathleten

Lausanne. Der Internationale Sportgerichtshof CAS steht vor Verhandlungen von acht Dopingfällen russischer Leichtathleten. Dazu gehören fünf Geher, die am 2. Juni 2015 im Leistungszentrum Saransk positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet wurden, teilte der CAS am Freitag in Lausanne mit. Die bekanntesten sind Europameisterin Elmira Alembekowa und der WM-Zweite von 2013, Michail Ryschow. Außerdem werden sich die CAS-Richter mit den Fällen der früheren Siebenkampf-Weltmeisterin Tatajana Tschernowa und der Mittelstreckenläuferinnen Jekaterina Scharmina und Kristina Ugarowa befassen. Tschernowa war durch eine Urinprobe von der WM 2009 in Berlin nachträglich des Dopings überführt worden. In allen Fällen waren Sanktionen ausgesprochen worden, die sich stets nur auf ausgewählte Zeiträume bezogen. Diese Entscheidungen will der Leichtathletik-Weltverband IAAF deshalb vom CAS überprüfen lassen.

(dpa)
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