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Nach mehr als zehn Jahren
Dopingsperre für russische Leichtathletin

Berlin.  Zehn Jahre nach ihrem Bronze-Gewinn bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki ist die Russin Tatjana Andrianowa wegen Dopings gesperrt worden. Die damals 25-Jährige war positiv auf das anabole Steroid Stanozolol getestet worden und wurde jetzt nachträglich für zwei Jahre suspendiert. Dies geht aus der aktuellen Übersicht des Weltverbandes IAAF zu den sanktionierten Athleten hervor. Andrianowa war im 800-Meter-Finale Dritte geworden. Ihr Fall wirft einen weiteren Schatten auf die skandalbelastete russische Leichtathletik. Der nationale Verband ist derzeit suspendiert, ein Olympia-Ausschluss für Rio 2016 droht. Im August hatte die IAAF mitgeteilt, dass sie im Zeitraum zwischen 2005 und 2007 insgesamt 28 dopingverdächtige Athleten ausgemacht habe. Mit neuer Technologie könnten deren Proben nunmehr nachgetestet werden. Ob Andrianowa zu diesem Kreis gehört, geht aus der IAAF-Liste nicht hervor. Auf den Bronze-Rang über 800 Meter würde die damals viertplatzierte Maria Mutola aus Mosambik aufrücken.

 

(dpa)
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