| 13.06 Uhr

Leichtathletik
Französische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen WM-Vergabe

Paris. Die französische Staatsanwaltschaft hat vorläufige Ermittlungen wegen der umstrittenen Vergabe der Leichtathletik-WM 2021 aufgenommen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Donnerstag. Das Council des Weltverbandes IAAF hatte die Weltmeisterschaften im April dieses Jahres ohne vorheriges Bewerbungsverfahren an die Stadt Eugene im US-Bundesstaat Oregon vergeben, die eng mit dem Sportartikel-Giganten Nike verwoben ist. Treibende Kraft hinter dieser Entscheidung war der damals noch amtierende IAAF-Präsident Lamine Diack, gegen den die französische Justiz mittlerweile Anklage wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Bestechlichkeit erhoben hat. Die neuen Ermittlungen wegen der WM 2021 richten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegen bestimmte Personen und haben auch nichts mit dem bereits laufenden Verfahren gegen Diack zu tun.

(dpa)
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