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Wadenverletzung
Issinbajewa fällt auf unbestimmte Zeit aus

Moskau. Stabhochsprung-Star Jelena Issinbajewa (33) muss die Hallen-Saison der Leichtathleten verletzungsbedingt abbrechen. Die Weltrekordhalterin (5,06 m) aus Russland hat sich einen Muskelriss in der linken Wade zugezogen und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Issinbajewas Trainer Jewgeni Trofimow ist aber optimistisch, dass die Ex-Weltmeisterin für einen möglichen Start bei den Olympischen Spielen in Rio wieder fit sei. Bei der Hallen-WM in Portland (17. bis 20. März) sind russische Athleten nicht startberechtigt. Im Moment ist der russische Leichtathletik-Verband ARAF aus dem Weltverband IAAF wegen massiver Doping-Verfehlungen ausgeschlossen. Damit wäre ein Start russischer Leichtathleten in Brasilien derzeit unmöglich. Die IAAF fordert weitreichende Reformen, damit Russlands Leichtathleten wieder in den Weltverband aufgenommen werden. Issinbajewa hatte eigentlich am Wochenende ihr Comeback nach fast zweijähriger Wettkampfpause feiern wollen - 2014 hatte sie Tochter Eva zur Welt gebracht. Doch dann verletzte sich die Olympiasiegerin von 2004 und 2008 beim Aufwärmen bei einem Meeting in Wolgograd. Nach einem möglichen Start in Rio will Issinbajewa ihre Karriere beenden.

(sid)
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