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Leichtathletik-WM 2017
Keine weiteren Bestechungs-Ermittlungen gegen Katar

Paris. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF wird den Bestechungsvorwürfen gegen Katar im Rahmen der WM-Vergabe 2017 nicht weiter nachgehen. Wie die IAAF mitteilte, sei ihre Ethikkommission bei einer Voruntersuchung auf nicht mehr als Gerüchte gestoßen. Katar war damals mit seiner Bewerbung gescheitert, die WM im Jahr 2011 an London vergeben worden. Katar wird erst 2019 die Welt-Titelkämpfe ausrichten. Die Ermittler der IAAF waren nach einer Aussage des britischen Verbands-Vorsitzenden Ed Warner, dem OK-Chef der Bewerbung für 2017, aktiv geworden. Der damalige Verbands-Vize Sebastian Coe, mittlerweile IAAF-Präsident, soll zudem behauptet haben, die Katarer hätten vor der Abstimmung Umschläge mit Bargeld unter den Delegierten verteilt. Bei einer Befragung durch die Ethikkommisson soll sich Coe aber weder an entsprechende Gerüchte, noch an seine Aussage erinnert haben.
(sid)
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