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"Härteste Wochen meines Lebens"
Farah wehrt sich gegen Doping-Vorwürfe

Mo Farah bricht beim New York Halbmarathon 2014 zusammen
Mo Farah bricht beim New York Halbmarathon 2014 zusammen FOTO: afp, RS
London. Doppel-Olympiasieger Mo Farah hat sich öffentlich gegen die Doping-Anschuldigungen durch britische Medien zur Wehr gesetzt. "Ich habe noch nie leistungssteigernde Mittel genommen und werde dies auch niemals tun", sagte der britische Leichtathletik-Star in einem am Freitag veröffentlichten Statement: "Die letzten Wochen waren die härtesten meines Lebens. Die Folgen, die die Berichte für meine Familie hatten, machen mich wütend und frustriert."

Am Donnerstag hatte die englische Tageszeitung Daily Mail berichtet, dass Farah vor seinen beiden Goldläufen über 5000 und 10.000 m 2012 in London kurz vor einer Dopingsperre gestanden habe. In der langfristigen Vorbereitung auf die Sommerspiele soll der heute 32-Jährige zwei Dopingtests versäumt haben. Bei einem weiteren sogenannten "missed test" wäre er vom britischen Verband aller Voraussicht nach für vier Jahre gesperrt worden.

Farah bestätigte die beiden Versäumnisse, wollte sie jedoch explizit nur als "einfache Fehler" und nicht als Verdachtsmomente verstanden wissen. "Ich habe in meiner Karriere hunderte Dopingtests gemacht, alle waren negativ. Für die einzigen beiden, die ich je verpasst habe, gab es Erklärungen, die die Kontrolleure akzeptiert haben", sagte der Langstrecken-Spezialist.

Daneben sieht sich auch Farahs Trainer Alberto Salazar mit Dopingvorwürfen konfrontiert. Dessen ehemaliger Assistent Steve Magness unterstellte dem Trainer-Guru, Farahs Trainingskollegen Galen Rupp (USA), 2012 hinter dem Briten Olympiazweiter über 10.000 m, 2002 als 16-jährigen mit Testosteron versorgt zu haben. "Ich war bei Alberto in Portland und habe nach Antworten verlangt", sagte Farah am Donnerstag. "Er hat mir versichert, dass die Anschuldigungen falsch sind und er dies auch bald beweisen wird."

(sid)
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