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Leichtathletik
Russische Athleten setzen sich bei Putin für gesperrten Trainer ein

Moskau. Russische Leichtathleten haben sich in einem Brief an Präsident Wladimir Putin für den lebenslang wegen Dopings gesperrten Geher-Trainer Viktor Tschegin eingesetzt. Der Kremlchef solle helfen, den "guten Namen und das sportliche Erbe" des Coachs zu bewahren, heißt es in dem am Dienstag in Moskau veröffentlichten Schreiben. Zu den Unterzeichnern gehören Olga Kaniskina und Sergej Kirdjapkin. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London hatte Kirdjapkin Gold über 50 Kilometer Gehen gewonnen, Kaniskina holte bei den Frauen Silber über 20 Kilometer. Wegen Dopings müssen beide ihre Medaillen aber wohl zurückgeben. Trainer Tschegin war vor kurzem von der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA gesperrt worden. Grund waren Dopingverstöße von Athleten, die er betreut hatte. Die Autoren des Briefes an Putin würdigten Tschegin aber als "großen Trainer und echten Patrioten". 
(dpa)
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