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Leichtathletik
Russisches Sportministerium von Doping-Bericht "nicht überrascht"

Russischer Dopingsumpf: eine Chronologie
Russischer Dopingsumpf: eine Chronologie
Moskau. Das russische Sportministerium hat die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA aufgefordert, sich im Zuge ihrer Untersuchungen "an reale Fakten und Beweise" zu halten. Es gebe einen "großen Unterschied" zwischen Informationen durch die Medien und bewiesenen Tatsachen, auf die sich derartige Ermittlungen gründen sollten, heißt es in einer am späten Montagabend verbreiteten Erklärung.

Das Sportministerium werde den Bericht der Wada-Ermittlungskommission "gründlich studieren" und die "geeigneten Maßnahmen umsetzen". Die Empfehlungen der Wada-Kommission "werden Russland helfen, das Anti-Doping-System in naher Zukunft zu verbessern", heißt es in dem Statement.

Von den meisten Punkten in dem Report sei man "nicht überrascht. Wir sind uns der Probleme im Russischen Leichtathletik-Verband vollauf bewusst und wir haben Maßnahmen ergriffen, um die Situation in den Griff zu bekommen". Es gebe einen neuen Verbandspräsidenten, einen neuen Cheftrainer, und der Trainerstab werde verjüngt.

Das Sportministerium folge den strengen Auflagen der Wada. Man mische sich nicht die Arbeit der nationalen russischen Anti-Doping-Agentur Rusada und des Kontroll-Labors in Moskau ein. Dazu sei nur die Wada berechtigt. "Wir sind offen für eine enge Zusammenarbeit mit der Wada, um jeglichen Schaden von der Rusada und dem akkreditierten Labor abzuwenden", betont das Ministerium in seiner Erklärung.

 

(dpa)
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