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Nach Doping-Sperre für Mischtschenko
Sujew nun EM-Dritte von 2012

Berlin. Dreieinhalb Jahre nach dem EM-Finale über 1500 Meter in Helsinki ist Diana Sujew auf den Bronze-Platz vorgerückt. Die Frankfurterin, die am 1. Juli 2012 Sechste geworden war, verdankt dies der Dopingsperre der ukrainischen Mittelstreckenläuferin Anna Mischtschenko. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte sie am Donnerstag bis August 2017 gesperrt. Mischtschenkos Blutwerte seien deutlich von denen in ihrem biologischen Pass abgewichen; diese Unregelmäßigkeiten wurden als Hinweis auf Doping gewertet. Zuvor waren schon die damalige Europameisterin Asli Cakir Alptekin aus der Türkei und die viertplatzierte Russin Jekaterina Ischowa (Geburtsname Gorbunowa) wegen Dopings suspendiert worden. Corinna Harrer (Regensburg), die zweite Deutsche im EM-Finale von Helsinki, rückte vom damaligen neunten Platz jetzt bis auf Rang sechs vor. "Ich hatte Freudentränen in den Augen, als ich es über Twitter erfahren habe", sagte Diana Sujew auf leichtathletik.de. Das Finale im Olympiastadion von 1952 sei für sie "so etwas wie das Rennen meines Lebens" gewesen, meinte die 25-Jährige.
(dpa)
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