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Leipzig
Leipzig stürmt zum ersten Sieg in der Königsklasse

Leipzig. Mit einem erneuten Offensivspektakel hat RB Leipig seinen Premierensieg in der Champions League gefeiert und die Chance auf das Achtelfinale gewahrt. Beflügelt vom 3:2-Coup in Dortmund stürmte der Bundesliga-Vizemeister zu einem überzeugenden 3:2 (3:2) gegen den FC Porto und schob sich in der Tabelle am portugiesischen Topklub vorbei. Das Rückspiel findet in zwei Wochen in Porto statt.

RB brannte vor 41.496 Zuschauern zu Beginn ein Offensivfeuerwerk ab und ging durch Kapitän Willi Orban früh in Führung (8.). Nach dem überraschenden Ausgleich durch Vincent Aboubakar (18.) brachten Emil Forsberg (37.) und Jean-Kevin Augustin (40.) den Champions-League-Neuling wieder auf die Siegerstraße. Der erneute Anschlusstreffer von Ivan Marcano (44.) war zu wenig für Porto.

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl nahm im Vergleich zum Ligasieg in Dortmund drei Veränderungen in der Startelf vor: Orban, Forsberg und Lucas Klostermann rückten neu ins Team. Bei Porto saß Torhüter-Ikone Iker Casillas, mit 166 Einsätzen Rekordspieler der Champions League, nur auf der Bank.

Diese Entscheidung von Gäste-Trainer Sergio Conceicao erwies sich in der achten Minute als Fehler: Bei einem Weitschuss von Bruma ließ Casillas-Vertreter Jose Sa den Ball nach vorne abklatschen, beim Nachsetzen von Augustin war der Torwart zwar noch auf dem Posten, doch den zweiten Abpraller nutzte Orban. Die frühe Führung gab den Leipzigern noch mehr Selbstvertrauen. Exemplarisch dafür stand Augustin, der in der 13. Minute gleich zwei Gegenspieler ins Leere laufen ließ. Die Dominanz der sehr ballsicheren Hausherren drückte auch das Eckenverhältnis von 4:0 nach einer Viertelstunde aus.

(sid)
 
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