sala34:"Der einzige Weg, diesen Dopingsumpf trocken zu legen, ist, die Tour abzuschaffen. Ein unmenschlicher und möderischer Wettbewerb, der von niemandem mehr ohne ''Hilfsmittel'' bewältigt werden kann, bei den Zeiten, die da erwartet werden. Armstrong war gedoped. Ullrich hat gedoped und 99 % der anderen vermutlich auch. Schade... "
HvEdelweiss:"Ich möchte hier noch einmal meinen alten Vorschlag aufnehmen, die Radsportler in zwei Klassen fahren zu lassen, damit wieder vergleichbare Ergebnisse herauskommen:
Freestyle - gedopt, aber mit Offenlegung der Mittel
Classic - herkömmlich, einfach nur mit Training."
wsommer:"Der ungeklärte Fall Ullrich hat mich schon davon abgehalten, intensiv die Tour 2006 zu gucken, aber jetzt kommts noch knüppeldicker.
Vielleicht sollte man das Dopen für alle erlauben, und der am wenigsten Inhalt hatte, ist der Gewinner.
Traurig für den gesamten Radsport und andere Dopingbühnen."
sauerländer:"Nanu!! Waren es doch nicht nur ein Glas Rotbäckchen und ein Würfel Traubenzucker die zum Sieg der 17. Etappe geführt haben? Aber wahrscheinlich hat er morgens beim Frühstück nur das Fläschchen mit dem Fruchtsaft verwechselt. Oder war was in der Zahnpasta? Welch Überraschung!"
Otzek:"es war offenkundig, jetzt wird es faktisch Wahheit.
Daraus grundsätzlich zu schliessen, dass lle in einem Maße dopen, dass es Grenzen, nämlich die des Radsportverbandes, überschreitet, ist sicherlich auch nicht richtig. Aber alle Radfahrer haben ja auch Astma, und nehmen Mesikamente. Herr Armstrong hat aufgrund der für ihn legalisierten Medikamente im Rahmen seiner Krebsbehandlung stets gedopt, denn wer will noch Ursache und Wirkung erklären, wenn viele Wirkstoffe doch ungeahnte Wechselwirkungen haben. Anders gesprochen : Wenn man jemanden alles zugestattet, kann man kein Doping mehr nachweisen, denn alles lässt sich über die '' legalen '' Mittel erklären."
Proxomat:"genau das hatte ich an diesem Tag hier geschrieben. So etwas kann nicht sein. Ein Tag vorher auf dem Zahnfleisch gehen und am nächsten Tag allen davon fahren. Aber was soll das Geschwätz jetzt. Es ist eh JEDER da gedopt. Es gibt halt unterschiedliche Methoden. Landis war halt zu blöde, dass Mittel zu nehmen, dass die Anti-Doping-Heinis rausbekommen."
Eulenspiegel:"Schön dass die Dopingstelle das Offensichtliche bestätigen kann. Schade für Perreiro, der nicht die Freuden des Sieges geniessen konnte."
post1411:"Wie hat es Armstrong eigentlich geschaftt, daß man ihm nie hat was nachweisen können....?"
Riccho:Was man schon beim Fall
Daum lernen konnte und immer wieder zu sehen ist:
Offensichtlich verdrängen Doper und Drogensüchtige sehr erfolgreich, dass sie ''etwas'' eingenommen haben. Unschuldsbeteuerungen sind daher ausgesprochen nichtssagend.
Horatio_H:
Was waren das noch Zeiten in den Anfängen der Tour . Männer mit spartanisch ausgerüsteten Fahrräder ,kämpften sich durch die Hölle der Pyrenäen und Alpen. Das einzige was sie hatten war Ihre Ehre und der Stolz solch eine Tortour zu überstehen .
Aber was ist davon übrig geblieben?
Hitech- Fahrräder, Kommerz, dazu Dopingskandale und Betrug an sich und den eigenen Kollegen.
Horatio_H:Bewundernswert ist nur eins und das ist die nachlässige Art der Veranstalter ,die es einfach nicht in den Griff bekommen wollen , Dopingsünder frühzeitig zu disqualifizieren.
Wenn ich dann noch einen Herbert Watterott ''Monsieur Tour de France'' von symphatischen Männern reden höre , dann wirds mir Schlecht . Betrüger haben andere Eigenschaften.
''Tour de France'' ? Es war einmal........ ''Tour de miserable'' passt eher.
Source:Diese Unschuldsbeteurungen sind eigentlich das schlimmste. Anstatt der sagt:'' Ja verdammt, ich habe gedopet. Es tut mir Leid und ich werde helfen den Sumpf trocken zu legen!''
Das bringt doch nichts diese Lügen aufrecht zu erhalten.
Eulenspiegel:Floyd Landis hatte nach der 16. Etappe ein Problem. In den USA kann man nur eine 1. Platz vermarkten, niemand interessiert sich für einen 2., 5. oder gar 8. Platz.
Hierfür werden zum Teil Reportagen gefälscht und hierfür dopen sich Sportler zu Tode.
Was Floyd Landis gemacht hat war offensichtlich und falsch, aber warum er es gamacht hat, darüber muss man sich gedanken machen.
Und wenn man mal nach Italien schaut, so sieht man, dass andere Sportarten andere Probleme haben aus denselben Gründen.
Alfpaul:Kompliment ZDF!
Aber bitte nicht nur Reden sondern Handeln!
Wen bitte interessiert die Berichterstattung eines Wettbewerbs um die beste oder cleverste Betrugsmethode?
Dreht endlich den Geldhahn zu, trocknet diesen Sumpf aus und verwendet die Gelder sinnvoller! Gleiches würde ich auch gern von allen Sponsoren sehen.
Sollen doch die Betrüger spritzen was sie wollen, radeln wo und wann sie wollen, aber verschont die Öffentlichkeit mit dieser unwürdigen Huldigung von so genannten Höchstleistungen und ''Heldenverehrung''.
happa:Was mich wundert ist das es so spät publik gemacht wurde. Lance hat es schlau gemacht, ist ausgestiegen bevor er erwischt wurde.
Ulle wurde abgeschossen damit wieder ein Ami gewinnen kann. Och wie schade das es nun rausgekommen ist.
OttoNormalverbraucher:Immer dann wenn die ''honorigen'' Sponsoren auftauchen, ist Doping im Spiel. Das geht doch ganz einfach: Der Sportler wird unter Druck gesetzt, dopt sich mit Wissen der Sponsoren ( die wollen lediglich ''Leistung'' sehen, egal wie. Schliesslich wollen die lediglich werben, der Sportler ist als Mensch völlig egal) und wenns dann rauskommt, geben die Weißkragenkriminellen den ''honorigen Entrüsteten'', wie z.B. derzeit T-Mobile.
OttoNormalverbaucher:Offen gesagt, hätte Ulle nicht gedopt, wäre er eben noch ne Ecke vorher rausgeflogen. Dass er jetzt nix sagt, ist für mich ein Indiz, dass der vom Arbeitgeber weiter unter Druck gesetzt wird. In anderen Rennställen sieht es m.u. nicht anders aus. Die Einschätzung von happa hinsichtlich der Amerikaner teile ich uneingeschränkt.
buecherwurm:Mich überrascht nicht, dass es auch bei dieser Tour wieder einen Dopingfall gab, mich überrascht auch nicht, dass es Floyd Landis war, schließlich hat er mit Lance Armstrong ein wirklich gutes Vorbild gehabt (oder gibt es wirklich noch jemanden, der glaubt, dass Armstrong sauber war!?). Wegen der absoluten Unsportlichkeit ggü dem Zweiten, der den Triumph, nach Paris in Gelb einzufahren nicht nachholen kann, gehört Landis lebenslang gesperrt.
spoth:Offenbar gibt es nur 2 Sorten an Fahrern. Die die gedopt sind, und die bei denen man es nicht feststellen konnte.
Welchen Wert hat dieser Sport noch? Ich glaube mittlerweile keinem von denen mehr das er nicht gedopt ist, auch wenn es vielleicht welche gibt.
source:Ich verstehe auch nicht warum man nicht sagt bei einer positiven B-Probe lebenslanger Lizenzentzug (zumindest deutlich mehr als 2 Jahre, vlt. 5 Jahre). Das hätte bestimmt schon mal einen Abrschreckungseffekt. Allerdings würde es das Kernproblem auch nicht lösen.
pean:Mein Vorschlag: jeder, der an der Tour teilnehmen möchte, müsste ab einem Jahr vor der Tour JEDEN TAG zur Urin- und Blutabgabe. Er müsste sich der absoluten Kontrolle des internationalen Radsportverbands unterwerfen, so könnte man auch plötzliche Leistungssteigerungen sehr schnell nachvollziehen.
Problem: Es würde keiner mehr antreten können... und ich könnte die Tour auf dem Bobby-Car meiner Tochter gewinnen!