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Mönchengladbach
Lucien Favre will nicht zum VfB Stuttgart

Mönchengladbach. Eine Woche nach der Trennung von Trainer Alexander Zorniger scheinen sich zumindest Umfeld und Medien in Stuttgart auf einen Wunsch-Nachfolger festgelegt haben: Im Schwabenland würde man gerne Lucien Favre auf der Bank des VfB sehen. Doch dazu wird es nicht kommen. Favre, der momentan in Costa Rica Urlaub macht, hat nach Informationen unserer Redaktion kein Interesse an einem Engagement in Stuttgart.

Der 58-Jährige war am 20. September als Trainer bei Borussia Mönchengladbach zurückgetreten. Offiziell besitzt Favre noch einen Vertrag bis Ende Juni 2017, der aktuell ruht. Der VfB wird nach Zornigers Entlassung von U23-Coach Jürgen Kramny trainiert. Nach 14 Spieltagen steht Stuttgart mit nur zehn Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Präsident Bernd Wahler sieht den VfB bei der Trainersuche unter Druck. Zwar gebe es bereits zahlreiche Bewerbungen, aber: "Wir wissen, dass wir mit der Entscheidung nun eine große Verantwortung tragen und einen Treffer landen müssen", sagte Wahler der "Sport Bild".

Sportdirektor Robin Dutt, der als Coach in der Bundesliga beim SC Freiburg, bei Bayer Leverkusen und bei Werder Bremen gearbeitet hat, hat ausgeschlossen, bei den Schwaben Cheftrainer zu werden.

Quelle: RP
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