Eiskunstlauf-EM: Winkler/Lohse Fünfte nach der Pflicht: Marina Anissina und Gwendal Peizerat vor Eistanz-Gold
zuletzt aktualisiert: 08.02.2000Wien (dpa). Die deutschen Eistanz-Meister Kati Winkler/Rene Lohse sind mit einem fünften Platz in der Pflicht schwungvoll in die Europameisterschaften gestartet. Die beiden Berliner rangierten am Dienstag gleichauf mit den Israelis Galit Chait/Sergej Sachnowski.
Vor dem Originaltanz am Mittwoch und der Kür am Freitag führten in Wien die Favoriten Marina Anissina/Gwendal Peizerat aus Frankreich vor den Italienern Barbara Fusar-Poli/Maurizio Margaglio. Dritte waren die Russen Irina Lobatschewa/Ilja Awerbuch und die Litauer Margarita Drobiazko/Povilas Vanagas. Die Geschwister Stephanie und Thomas Rauer aus Essen konnten als 15. nach der Yankee Polka und dem Argentinischen Tango zufrieden sein.
Die rothaarige Anissina und ihr Partner mit der blonden Mähne steuern derweil auf ihren ersten EM-Sieg zu. Bei der WM 1999 in Helsinki hatten sie entgegen der Meinung des entrüsteten Publikums den Russen Anjelika Krylowa/Oleg Owsiannikow den Titel überlassen müssen. Die französische Teamleitung hatte damals sogar Protest gegen die Entscheidung der Preisrichter eingelegt.
In der Wiener Stadthalle fehlen Krylowa/Owsiannikow jedoch, weil die 26-jährige Krylowa wegen eines Bandscheibenvorfalls um die Fortsetzung ihrer Karriere bangen muss. Die letztjährigen EM-Sechsten Winkler/Lohse hatten nach dem ersten Pflichttanz am Dienstag in der fast leeren Halle die Israelis Galit Chait/Sergej Sachnowski an sich vorbei ziehen lassen müssen, kamen dann aber doch auf den fünften Rang. «Ich fand die Polka stabiler, trotzdem haben wir im Tango die höhere Wertung bekommen», wunderte sich Winkler, die mit ihrem Partner «zuletzt viel an den Pflichttänzen gearbeitet hat».
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