German Open: Auch Kiefer in Hamburg ausgeschieden
zuletzt aktualisiert: 17.05.2006 - 16:39Hamburg (rpo). Die German Open in Hamburg sind für die deutschen Tennis-Profis in diesem Jahr offenbar kein gutes Pflaster: Auch Nicolas Kiefer darf vorzeitig seine Koffer packen. Der Hannoveraner scheiterte nach einer über weite Strecken desolaten Leistung glatt mit 2:6, 2:6 an dem Weißrussen Max Mirnyi.
Deutschlands derzeit bester Tennisprofi fand gegen den Serve- und Volleyspieler nie zu seinem Spiel und leistete sich zahlreiche Fehler. Mirnyi zog damit nach drei Erstrundenpleiten in der Hansestadt erstmals seit 2002 wieder ins Achtelfinale der mit 2,082 Millionen Euro dotierten Veranstaltung ein.
Ausgerechnet beim bedeutendsten deutschen Turnier kassierte Kiefer die erste Niederlage gegen den 28-jährigen Weißrussen, den er zuvor in fünf Duellen stets bezwungen hatte. Kiefer ist damit bei seiner neunten Hamburg-Teilnahme bereits zum achten Mal in den ersten beiden Runden gescheitert. Lediglich 2001 stand er einmal im Achtelfinale.
Zuvor hatte bereits Björn Phau den Sprung ins Achtelfinale verpasst. Der Bundesligaspieler von Grün-Weiß Mannheim unterlag dem an Nummer 15 gesetzten Radek Stepanek erwartungsgemäß mit 4:6, 3:6. Der 26-jährige Deutsche zeigte gegen den Tschechen zwar eine couragierte Leistung, scheiterte aber an der Routine seines Gegners.
Schüttler verliert gegen Ferrero
Als letzter der ursprünglich acht gestarteten deutschen Profis schied am Mittwoch schließlich auch noch Rainer Schüttler in der zweiten Runde aus. Der Korbacher scheiterte trotz einer seiner besten Leistungen seit langem mit 3:6, 6:3, 2:6 an dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero aus Spanien.
ATP-Turnier in Hamburg (2,082 Millionen Euro):
2. Runde:
Max Mirnyi (Weißrussland) - Nicolas Kiefer (Hannover/Nr. 9) 6:2, 6:2, Juan Carlos Ferrero (Spanien) - Rainer Schüttler (Korbach) 6:3, 3:6, 6:2, Radek Stepanek (Tschechien/Nr. 15) - Björn Phau (Mannheim) 6:4, 6:3, Nikolaj Dawydenko (Russland/Nr. 4) - Andreas Seppi (Italien) 6:1, 6:2, Gilles Simon (Frankreich) - Gaston Gaudio (Argentinien/Nr. 6) 6:4, 3:6, 6:4, Tommy Robredo (Spanien/Nr. 8) - Florent Serra (Frankreich) 3:6, 6:3, 6:2, Jarkko Nieminen (Finnland/Nr. 13) - Christophe Rochus (Belgien) 6:1, 6:0, David Ferrer (Spanien/Nr. 16) - Flavio Saretta (Brasilien) 6:1, 7:6 (11:9), Paul-Henri Mathieu (Frankreich) - Kristof Vliegen (Belgien) 6:2, 6:4, Robin Söderling (Schweden) - Juan Monaco (Argentinien) 6:4, 6:4
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