Zsolt Erdei hat seinen WM-Titel verteidigt. Trotz einer blutigen Wunde über dem Auge hatte Erdei gegen seinen US-amerikanischen Herausforderer Danny Santiago keine Probleme.
Am Samstagabend landete der Ungar einen sicheren Sieg gegen seinen Herausforderer.
In der achten Runde brach der RIngrichter den ungleichen Kampf ab. Erdei hatte seinen Kontrahenten jederzeit im Griff und siegte nach technischem K.o.
Erdei bleibt durch den Erfolg auch im 26. Profikampf ohne Niederlage.
Der 32-Jährige verteidigte seinen Titel zum siebten Mal.
Santiago wollte nach dem Niederschlag in Runde acht weiterboxen, der Referee aber hatte etwas dagegen.
Der Ringrichter zählte den US-Boy an, schaute ihm tief in die Augen und traf anschließend die Entscheidung, den Kampf vorzeitig abzubrechen.
Santiago landete in den acht Runden kaum nennenswerte Treffer, war in allen Belangen unterlegen.
Erdei beherrschte seinen Gegner und zermürbte diesen mit vielen Treffern an Kopf und Körper.
Santiago suchte oftmals den Infight, Erdei wusste dies aber durch kluges Boxen zu verhindern.
Hier trifft der Ungar wieder mitten ins Schwarze.
Und noch ein Treffer am Kopf. Das schmerzt.
Der Moment nach der Entscheidung: Erdei küsst seine Fäuste, die Werkzeuge seines Sieges.
Ein Blick in die Kamera. "Ich bin Champion", will Erdei hier wohl zum Ausdruck bringen.
Nach dem Triumph stand Erdei die Freude ins Gesicht geschrieben.
Der Ungar und sein Gürtel bilden eine unschlagbare Einheit.
Auch der Gegner gratulierte dem Sieger anständig.
Eine Zentnerlast ist Erdei durch den Sieg vom Herzen gefallen.