Nach Sieg gegen Ginepri: Cincinnati: Schüttler wieder im Masters-Halbfinale
zuletzt aktualisiert: 16.08.2003 - 10:01Cincinnati (rpo). Rainer Schüttler befindet sich bei den Tennis-Masters im US-amerikanischen Cincinnati weiter in bestechender Form. Im Viertelfinale ließ er seinem Gegner Robby Ginepri keine Chance und zog wie schon beim Masters in Montreal ins Halbfinale ein.
Der beim mit 2,45 Millionen Dollar dotierten Turnier an Nummer acht gesetzte Bad Homburger bezwang den Amerikaner Ginepri am Freitag (Ortszeit) nach 68 Minuten mit 6:2, 6:3.
"Ich habe sehr konstant gespielt und bin zufrieden", sagte Schüttler nach seinem Sieg. Vier Breakmöglichkeiten nutzte der 27-jährige Hesse und war dabei über sich selbst erstaunt: "Ich bin froh, dass es wieder so gut klappt. In der ersten Runde hatte ich noch Rückenprobleme und dachte, dass das Turnier für mich vorbei ist."
Im Halbfinale traf der Australian-Open-Finalist in der Nacht zum Sonntag auf Mardi Fish, gegen den er zuvor erst einmal spielte und dabei gewann. Der 1,88 m lange US-Boy besiegte im Viertelfinale nach eindrucksvoller Leistung den früheren Wimbledonfinalisten David Nalbandian 7:6 (7:3), 6:3. Der Argentinier hatte am vergangenen Wochenende in Montreal Schüttlers Siegeszug im Halbfinale gestoppt.
Das zweite Semifinale in Cincinnati bestritten Montreal-Sieger Andy Roddick (USA) und der Weißrusse Max Mirnij, die beide gegen argentinische Gegner gewannen. Roddick fegte Mariano Zabaleta 6:1, 6:2 vom Platz, Mirnij schlug Guillermo Coria 6:2, 7:5.
Bei den mit 1,325 Millionen Dollar dotierten "Canadian Open" in Toronto hat French-Open-Gewinnerin Justine Henin-Hardenne ihren zweiten WTA-Titel binnen zwei Wochen nach dem Triumph in San Diego im Visier. Die an Nummer zwei gesetzte Belgierin zog mit einem 6:2, 6:4 über die Russin Jelena Bowina ins Halbfinale ein, obwohl sie gestresst angetreten war. Wegen des Stromausfalls an Nordamerikas Ostküste hatte die 21-Jährige aus Lüttich in ihrem Hotel auch keine Duschgelegenheit.
Im Halbfinale traf die Weltranglistendritte auf die an Nummer neun gesetzte Russin Jelena Dementiewa, die sich gegen die Französin Amelie Mauresmo für ihre 0:6, 0:6-Schlappe beim Hallenturnier im Frühjahr in Paris revanchierte. Diesmal gewann die Olympiazweite 3:6, 6:4, 6:2 gegen die Titelverteidigerin.
Im zweiten Vorschlussrundenspiel standen sich die Argentinierin Paola Suarez und Lina Krasnorutskaja gegenüber. Die Russin hatte im Achtelfinale überraschend die Weltranglistenerste Kim Clijsters (Belgien) geschlagen.
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