Tennis: Davenport schrubbt Scharapowa
zuletzt aktualisiert: 19.03.2005 - 11:27Indian Wells (rpo). Die Weltranglistenerste Lindsay Davenport ist mit einem Glanzstück der besonderen Art ins Finale des WTA-Turniers in Indian Wells eingezogen. Beim 6:0, 6:0-Erfolg im Halbfinale über Wimbledonsiegerin Maria Scharapowa aus Russland bezwang sie erstmals eine Top-Ten-Spielerin ohne den Verlust eines Spiels und steuerte damit im Finale am Samstagabend gegen die Belgierin Kim Clijsters dem insgesamt dritten Triumph in der kalifornischen Wüste entgegen.
Die ehemalige Weltranglistenerste Clijsters, im vergangenen Jahr wegen einer Handgelenksverletzung weitgehend außer Gefecht, hatte sich durch ein 6:4, 6:2 über die Russin Jelena Dementjewa ins Finale gespielt. 2003 hatte Clijsters Davenport im Endspiel von Indian Wells bezwungen. Um die Amerikanerin hatte es zu Beginn des Jahers bei den Australian Open in Melbourne Gerüchte gegeben, sie werde ihre Karriere nach dem Turnier in ihrem Heimatstaat beenden.
Beim ersten Masters des Jahres der Herren an gleicher Stelle erlebte unterdessen Altmeister Andre Agassi aus den USA eine unfreiwillige Premiere. Der Ehemann von Steffi Graf konnte wegen einer Fußverletzung nicht zu seinem Viertelfinalmatch gegen den Australier Lleyton Hewitt antreten und musste damit zum ersten Mal in 1092 Spielen auf der ATP-Tour einem Kontrahenten den Sieg überlassen, ohne einen Ball geschlagen zu haben.
Der an Nummer drei gesetzte Hewitt traf im Halbfinale auf den an Position zwei notierten Andy Roddick aus den USA, der sich 6:7 (4:7), 6:4, 6:1 gegen den Spanier Carlos Moya durchsetzte. In der zwieten Vorschlussrunden-Partie stehen sich Nicolas-Kiefer-Bezwinger und Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz und der Argentinier Guillermo Canas gegenüber.
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