Energieleistung von Lleyton Hewitt: Daviscup: Australien und Spanien im Finale
zuletzt aktualisiert: 22.09.2003 - 09:57Melbourne (rpo). Im Daviscup-Finale 2003 stehen sich die Tennis-Teams von Australien und Spanien gegenüber. Die Australier besiegten dank einer Energieleistung des früheren Wimbledon- und US-Open-Siegers Lleyton Hewitt die Schweiz mit 3:2.
In Malaga sicherte Carlos Moya im letzten Einzel gegen Gaston Gaudio das 3:2 über Argentinien. Heimrecht im Finale vom 28. bis 30 November hat der 27-malige Cupgewinner Australien.
In Melbourne holte Hewitt im dritten Einzel einen 0: 2-Satzrückstand gegen Wimbledonsieger Roger Federer auf und setzte sich nach 3:30 Stunden mit 5:7, 2:6, 7:6 (7:4), 7:5, 6:1 durch. Der Schweizer hatte am Samstag zusammen mit Barcelona-Olympiasieger Marc Rosset im Doppel mit 2:3-Sätzen gegen Todd Woodbridge/Wayne Arthurs verloren.
Federer siegte gegen Philippoussis
Am Freitag hatte Federer 3:0 gegen Mark Philippoussis gewonnen, nachdem sich Hewitt ebenfalls in drei Sätzen im Auftaktmatch gegen Michel Kratochvil durchgesetzt hatte. Im bedeutungslosen letzten Einzel führte Kratochvil 6:4 gegen Philippoussis-Ersatz Todd Woodbridge, als der Australier aufgab.
Wesentlich länger zittern mussten die Spanier. Trotz einer 2: 0-Führung nach dem ersten Tag, als Moya gegen Mariano Zabaleta und Juan Carlos Ferrero gegen Gaston Gaudio gewann, fiel die Entscheidung erst im letzten Einzel. Carlos Moya machte beim 6:1, 6: 4, 6:2 gegen Gaudio dann aber den Finaleinzug perfekt. Zuvor hatten Juan Carlos Ferrero mit einer Dreisatz-Niederlage gegen Agustin Calleri und das Doppel Alex Corretja/Albert Costa gegen Lucas Arnold/Calleri jeweils die Entscheidung verpasst.
Niederlande schafften Klassenerhalt
Den Klassenerhalt haben unterdessen neben den Weißrussen, die in Sundern Deutschland ausschalteten, auch Tschechien, die Niederlande, Österreich und Rekordsieger USA geschafft. US-Open-Sieger Andy Roddick brachte die USA in Bratislava gegen die Slowakei durch einen 6:3, 6:4, 6:4-Sieg gegen Karol Beck uneinholbar mit 3:1 in Führung.
Für die Österreicher holte in Pörtschach Stefan Koubek gegen Olivier Rochus den entscheidenden dritten Punkt, die Niederlande fertigten Indien in Zwolle mit 5:0 ab. Für Tschechien machte Jiri Novak in Bangkok mit einem Dreisatzsieg gegen Paradorn Srichaphan alles klar.
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