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USA ohne Schwierigkeiten gegen Österreich: Daviscup: Australien und Spanien im Rückstand

zuletzt aktualisiert: 07.02.2004 - 19:53

Neuss (rpo). Daviscup-Pokalverteidiger Australien schwächelt: Im dritten Spiel des Erstrundenmatchs in Adelaide ist der Titelverteidiger gegen die Schweden in Rückstand geraten. Auch Vorjahresfinalist Spanien steht mit dem Rücken zur Wand.

Die Australier lagen gegen Schweden in Adelaide ebenso 1:2 in Rückstand wie die Spanier gegen Gastgeber Tschechien in Brünn. Für klare Verhältnisse sorgten dagegen die USA, die nach dem Doppel uneinholbar 3:0 gegen Österreich führen und Argentien, das 3:0 in Marokko enteilte.

Die "Aussies" mussten sich vor eigenem Publikum im Doppel mit Todd Woodbridge und Wayne Arthurs 6:7 (5:7), 4:6, 6:2, 7:6 (7:4), 5: 7 dem schwedischen Duo Jonas Björkman/Jachim Johansson geschlagen geben. Für die beiden Skandinavier war es der erste gemeinsame Sieg im Daviscup. Im Auftakteinzel am Freitag hatte Thomas Enqvist die Schweden mit 6:3, 6:4, 6:2 über Mark Philippoussis in Führung gebracht. Danach hatte Lleyton Hewitt mit 6:4, 6:3, 6:1 über Robin Söderling zum 1:1 für den 28-maligen Daviscupsieger ausgeglichen.

Gegen Gastgeber Tschechien holten die Spanier in Brünn am zweiten Tag noch nicht einmal einen Satz. Jungstar Rafael Nadal und Tommy Robredo unterlagen Jiri Novak/Radek Stepanek 4:6, 6:7 (6:8), 3:6. Zuvor hatte Debütant Nadal bei seiner Dreisatzniederlage gegen Novak bereits den Auftakt verpatzt, ehe Tommy Robredo mit 7:5, 3:6, 7:6 (7:4), 7:6 (7:9) gegen Radek Stepanek ausglich.

USA ohne Probleme

Nahezu problemlos erreichte Rekordsieger USA die nächste Runde. In Uncasville/Connecticut sorgten Robby Ginepri gegen Jürgen Melzer und US-Open-Sieger Andy Roddick gegen Stefan Koubek für die 2:0-Führung, ehe Bob und Mike Bryan am Samstag durch ein 6:2, 6:1, 6:4 über Julian Knowle/Jürgen Melzer den Sieg perfekt machten. Ebenfalls locker mit 6:1, 6:4, 6:2 gewannen die Argentinier Augustin Calleri/Lucas Arnold gegen Mounir El Aarej/Mehdi Tahiri und erhöhten nach den Siegen von David Nalbandian gegen Hicham Arazi und Guillermo Coria gegen El Aarej auf 3:0.

In den übrigen vier Partien stand am Samstag zunächst noch kein Sieger fest. 2:1-Führungen eroberten die Schweiz in Rumänien, Russland in Weißrussland, Frankreich gegen Kroatien und Kanada gegen die Niederlande. Für die Schweizer holten Australian Open-Sieger Roger Federer und Doppelpartner Yves Allegro durch einen 6:4, 1:6, 6:3, 3:6, 10:8-Erfolg über Andrei Pavel/Gabriel Trifu den zweiten Zähler, nachdem Federer am Freitag bereits sein Einzel gegen Victor Hanescu in drei Sätzen für sich entschieden hatte.

Haarhuis verletzt

Für die Russen gewannen Australian Open-Finalist Marat Safin und Michail Juschni 6:4, 7:5, 7:6 (7:4) gegen Max Mirnji/Alexander Schwets und für Frankreich punkteten Nicolas Escude/Michael Llodra in drei Sätzen (6:1, 7:6 (7:5), 6:3) gegen Mario Ancic/Ivo Karlovic.

Die Kanadier profitierten in Maastricht unterdessen von einer Schulterverletzung von Paul Haarhuis, der an der Seite von Martin Verkerk im Match gegen Daniel Nestor/Frederic Niemeyer im zweiten Satz aufgeben musste.

Die deutsche Mannschaft gehört nach ihrem Weltgruppen-Abstieg im vergangenen Jahr in dieser Saison nicht zu den weltbesten Teams. Mit einem Erfolg gegen Israel in der Europa/Afrika-Zone vom 9. bis 11. April 2004 in Alsdorf kann sich die Mannschaft von Kapitän Patrick Kühnen für die Relegationsspiele zur Weltgruppe 2005 im September diesen Jahres qualifizieren.


STATISTIK:

In Adelaide: Australien (TV) - Schweden 1:2 - Mark Philippoussis - Thomas Enqvist 3:6, 4:6, 2:6, Lleyton Hewitt - Robin Söderling 6:4, 6:3, 6:1, Todd Woodbridge/Wayne Arthurs - Jonas Björkman/Joachim Johansson 6:7 (5:7), 4:6, 6:2, 7:6 (7:4), 5:7

In Agadir: Marokko - Argentinien 0:3 - Mounir El Aarej - Guillermo Coria 1:6, 1:6, 4:6, Hicham Arazi - David Nalbandian 6:4, 1:6, 5:7, 1:2 - Aufgabe Arazi, Mounir El Aarej/Mehdi Tahiri - Augustin Calleri/Lucas Arnold 1:6, 4:6, 2:6

In Brünn: Tschechien - Spanien 2:1 - Jiri Novak - Rafael Nadal 7:6 (7:2), 6:3, 7:6 (7:3), Radek Stepanek - Tommy Robredo 5:7, 6:3, 6:7 (4:7), 6:7 (7:9), Jiri Novak/Radek Stepanek - Rafael Nadal/Tommy Robredo 6:4, 7:6 (8:6), 6:3

In Bukarest: Rumänien - Schweiz 1:1 - Andrei Pavel - Michel Kratochvil 6:4, 6:3, 5:7, 6:4, Victor Hanescu - Roger Federer 6:7 (4:7), 3:6, 1:6

In Minsk: Weißrussland - Russland 1:2 - Wladimir Woltschkow - Igor Andrejew 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 7:5, 4:4 - Aufgabe Woltschkow, Max Mirnji - Marat Safin 7:6 (7:3), 7:6 (6:5), 1:6, 4:6, 11:9, Max Mirnji/Alexander Schwets - Marat Safin/Michail Juschni 4:6, 5:7, 6: 7 (4:7)

In Metz: Frankreich - Kroatien 2:1 - Arnaud Clement - Mario Ancic 6:4, 6:3, 6:3, Thierry Ascione - Ivan Ljubicic 5:7, 4:6, 4:6, Nicolas Escude/Michael Llodra - Mario Ancic/Ivo Karlovic 6:1, 7:6 (7:5), 6:3

In Maastricht: Niederlande - Kanada 2:1 - Sjeng Schalken - Frank Dancevic 6:3, 5:7, 6:2, 6:1, Martin Verkerk - Simon Larose 6: 4, 7:6 (11:9), 4:6, 6:3, Martin Verkerk/Paul Haarhuis - Daniel Nestor/Frederic Niemeyer 6:7 (10:12), 0:1-Aufgabe Haarhuis (Schulterverletzung)

In Uncasville/Connecticut: USA - Österreich 3:0 - Robby Ginepri - Jürgen Melzer 6:7 (6:8), 4:6, 6:4, 6:4, 6:2, Andy Roddick - Stefan Koubek 6:4, 6:4, 6:2, Bob Bryan/Mike Bryan - Julian Knowle/Jürgen Melzer 6:2, 6:1, 6:4


 
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