Gegen die Slowakei: Daviscup: Titelverteidiger Spanien schon draußen
zuletzt aktualisiert: 05.03.2005 - 19:43Neuss (rpo). Der Davis-Cup hat schon in der ersten Runde seine erste faustdicke Überraschung: Titelverteidiger Spanien ist ausgeschieden. Nur zweieinhalb Monate nach ihrem 3:2-Triumph über Rekordsieger USA in Sevilla liegen die Iberer gegen Gastgeber Slowakei in Bratislava nach dem zweiten Tag aussichtslos mit 0:3 zurück.
Am Samstag verloren Albert Costa/Rafael Nadal im Doppel gegen Karol Beck/Michal Mertinak mit 6:7 (3:7), 4:6, 6:7 (8:10). Die Slowakei, im September nach einem 3:2 über Deutschland in die Weltgruppe aufgestiegen, steht damit nach Australien und Argentinien als dritter Viertelfinalist fest. Die von Ex-Wimbledonsieger Lleyton Hewitt angeführten Australier hatten bereits in der Nacht zum Freitag die 3:0-Führung gegen Österreich perfekt gemacht.
"Die Spanier haben ganz hart gekampft. So etwas sieht man selten", meinte der slowakische Kapitän Miroslav Mecir. In den beiden Einzeln am Freitag hatte zunächst Feliciano Lopez 4:6, 5:7, 3:6 gegen Karol Beck verloren, anschließend kassierte Fernando Verdasco beim 3:6, 4:6, 7:6 (9:7), 3:6 gegen Dominik Hrbaty das 0: 2. Um den Einzug in die Runde der letzten acht Mannschaften müssen die USA bangen. In Carson im US-Bundesstaat Kalifornien steht es nach dem ersten Tag 1:1 gegen Kroatien. Andre Agassi verlor dabei überraschend deutlich mit 3:6, 6:7 (0:7), 3:6 gegen Ivan Ljubicic, bevor Andy Roddick mit einem 4:6, 6:2, 6:1, 6:4 gegen Mario Ancic ausglich.
Argentinien souverän
Den Platz im Viertelfinale sicherten sich die seit Jahren hoch gewetteten Argentinier souverän. David Nalbandian/Guillermo Canas machten mit einem 6:3, 4:6, 6:1, 6:2-Erfolg über Tomas Zib/Jan Hernych den dritten und entscheidenden Punkt gegen Tschechien in Buenos Aires.
Auf dem Weg ins Viertelfinale ist auch Russland. Für den Daviscupsieger von 2002 machten Australian-Open-Sieger Marat Safin und Michail Juschni mit einem 6:3, 6:4, 6:3 über Adrian Garcia/Fernando Gonzalez das 2:1 gegen Chile. Das Aus droht dagegen dem siebenmaligen Champion Schweden, der 1:2 gegen Frankreich zurückliegt. In Straßburg verloren Simon Aspelin/Jonas Björkman das Doppel gegen Mickael Llodra/Arnaud Clement mit 6:7 (5:7), 4:6, 7:6 (7:4), 4:6.
Ohne ihren Topstar Roger Federer schöpfte die Schweiz im Heimspiel gegen die Niederlande am Samstag noch einmal Hoffnung. Nachdem die Einzel zum Auftakt verloren gegangen waren, gewannen Yves Allegro/Ivo Heuberger das Doppel gegen Dennis van Scheppingen/Peter Wessels 5:7, 4:6, 7:6 (7:5), 7:5, 9:7 und verkürzten auf 1:2. Im Duell der Außenseiter zwischen Gastgeber Rumanien und Weißrussland führen die Gäste in Bukarest mit 2:1.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







