Neue Studie: Drittel der australischen Sportler ziehen Doping in Betracht
zuletzt aktualisiert: 13.03.2008 - 13:55Melbourne (RPO). Fast ein Drittel der australischen Spitzensportler zieht Leistungssteigerung mittels Doping in Betracht. Das ergab eine von der australischen Anti-Doping-Agentur (ASADA) in Auftrag gegebenen Studie der Curtin University.
Demnach könnten es sich 29 Prozent der Athleten grundsätzlich vorstellen zu betrügen. 30 Prozent der Befragten schlossen zudem aus, durch Dopingproben überführt werden zu können.
ASADA-Präsident Richard Ings bewertet die Ergebnisse als Zeichen dafür, dass im Anti-Doping-Kampf mehr gemacht werden müsse, als nur zu testen: "Das Beispiel Marion Jones hat dies doch auch gezeigt. Sie wurde 160-mal getestet und war immer sauber."
Weitere Details der Umfrage ergaben, dass 90 Prozent der Befragten Dopingpraktiken für moralisch falsch halten. 72 Prozent der Athleten sprachen sich für härtere Strafen aus.
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