USA gewinnen in Slowenien 4:1: Fed Cup: Favoriten machen kurzen Prozess
zuletzt aktualisiert: 25.04.2004 - 20:34Neuss (rpo). Das internationale Damentennis spielt sich in einer Zweiklassengesellschaft ab. Sämtliche Gegner der favorisierten Teams aus Ländern wie Belgien oder den USA hatten in der Vorrunde des Fed Cups nicht den Hauch einer Chance. Das traf leider auch auf die deutschen Damen zu.
Die Tennisdamen von Titelverteidiger Frankreich treffen im Viertelfinale des Fed Cups auswärts auf Italien oder Tschechien, Rekordsieger USA muss sich mit Österreich auseinandersetzen. Belgien spielt gegen Spanien, während Russland in Argentinien antreten darf. Die Runde der letzten Acht wird am 10. /11. Juli ausgetragen.
Venus Williams punktet zweifach
Frankreich setzte sich in Amiens als Gastgeber souverän mit 5: 0 gegen Deutschland durch. Die Russinnen schalteten in Moskau Australien ebenso durch einen 4:1-Erfolg aus wie die USA auswärts in Portoroz Slowenien. Österreich siegte in St. Pölten gegen die Slowakei ebenso 3:2 wie Belgien in Bree gegen Kroatien und Spanien in La Manga gegen die Schweiz. Argentinien führte in Buenos Aires gegen Japan uneinholbar 3:0. Die Partie zwischen Italien und Tschechien in Lecce musste beim Stand von 2:1 für die Gastgeberinnen wegen Regens abgebrochen werden. Die Begegnung wird am Montag fortgesetzt.
Für die USA steuerte Olympiasiegerin Venus Williams mit Erfolgen in ihren beiden Einzeln gegen die Sloweninnen Katarina Srebotnik und Tina Pisnik zwei Punkte bei. Für die Entscheidung zugunsten der Gäste sorgte Lisa Raymond mit dem 5:7, 6:3, 6:4 gegen Srebotnik, nachdem sie am Samstag zunächst gegen Pisnik verloren hatte. Auch Routinier Martina Navratilova war erfolgreich: Die 47-Jährige besiegte im Doppel zusammen mit Raymond Tina Krizan und Katarina Srebotnik 6:1, 1:6, 6:0.
Kim Clijsters wieder voll da
Im belgischen Bree setzte sich die nach einem Sehneneinriss im linken Handgelenk wieder genesene Weltranglistenzweite Kim Clijsters 6:1, 4:6, 6:1 gegen Jelena Kostanic aus Kroatien durch und bescherte ihrem Team am Sonntag mit dem 6:1, 6:3 gegen Karolina Sprem den ersten Matchball zum Einzug in die nächste Runde. Die Chance nutzte anschließend im vierten Einzel Els Callens mit einem 6:2, 3:6, 6:4 gegen Kostanic. Den Punkt für Kroatien holte Sprem durch einen 6:4, 6:0-Erfolg über Kirsten Flipkens.
In Moskau sicherte Wera Swonarewa dem russischen Team im vierten Einzel mit dem 6:2, 6:3 gegen die Australierin Samatha Stosur den Sieg. Einzig Alicia Molik konnte gegen Anastasia Miskina beim 6:3, 6:3 einen Zähler für das Team aus "down under" einfahren.
Spaniens Sieg machten Virginia Ruano Pascual und Maria Antonia Sanchez mit dem 7:6 (7:3), 6:2 über die Schweizerinnen Patty Schnyder und Myriam Casanova perfekt.
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