Indian Wells: Federer gegen Hewitt im Finale von Indian Wells
zuletzt aktualisiert: 20.03.2005 - 13:02Indian Wells/Kalifornien (rpo). Das Tennis-Jahr 2005 scheint für die Belgierin Kim Clijsters erfreulicher zu verlaufen als das Vorjahr. Die 21-jährige Belgierin, die nach einer Operation am linken Handgelenk fast das komplette Jahr 2004 im Krankenstand verbracht hatte und erst Ende Februar in Antwerpen auf die Tour zurückgekehrt war, schlug die Weltranglistenerste Lindsay Davenport (USA) im Finale von Indian Wells mit 6:4, 4:6, 6:2. Für Clijsters war es der 22. Turniersieg ihrer Karriere und der erste seit Antwerpen im Februar 2004.
Die 332.000 Dollar Preisgeld werden der ehemaligen Nummer eins, seit kurzem mit dem 25 Jahre alten belgischen Model Luc Opdelocht liiert, über den Verlust ihrer Geldbörse hinwegtrösten, die ihr am Donnnerstag im Luxushotel Palm Springs Area gestohlen wurde. "Ich war beim Frühstück, und als ich zurück ins Zimmer kam, war mein Geld weg", berichtete Clijsters. Sie habe dabei einen nicht unerheblichen Betrag verloren, den sie aber nicht näher beziffern wollte.
Von Zwischenfällen dieser Art blieben die Finalisten des zweiten ATP-Masters-Turniers an gleicher Stelle verschont. Im Endspiel, das am Sonntagabend (ab 20.30 Uhr MEZ) über drei Gewinnsätze führt, stehen sich Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz und Australian-Open-Finalist Lleyton Hewitt (Australien) gegenüber. Federer gewann beim 6:3, 6:1 im Halbfinale gegen den Argentinier Guillermo Canas bereits sein 25. von 26 Matches in diesem Jahr. Hewitt brauchte 2:33 Stunden, um Andy Roddick (USA) mit 7:6 (7:2), 6:7 (3:7), 7:6 (7:4) in die Knie zu zwingen.
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