Vierter Turniersieg in 2005: Federer triumphiert in Indian Wells
zuletzt aktualisiert: 21.03.2005 - 06:31Indian Wells (rpo). Der zweimalige Wimbledonsieger Roger Federer aus der Schweiz bleibt auch 2005 der überragende Spieler im Tennis-Zirkus und hat seinen Titel beim Masters-Turnier in Indian Wells in Kalifornien erfolgreich verteidigt. Mit dem 6:2, 6:4, 6:4-Erfolg über Australian-Open-Finalist Lleyton Hewitt (Australien) gewann Federer bereits seinen vierten Titel in diesem Jahr. Zuvor hatte er in Rotterdam, Doha und Dubai triumphiert, lediglich bei den Australian Open war er bei seiner Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Marat Safin aus Russland vorzeitig ausgeschieden.
Für Hewitt wird Federer langsam zum Albtraum. Nachdem der frühere Weltranglistenerste bereits im vergangenen Jahr alle sechs Vergleiche mit dem Schweizer verloren hatte, kassierte er nun die insgesamt neunte Schlappe gegen ihn. Immerhin machte Hewitt im Finale des ersten Masters-Turniers 2005 den Punkt nach dem spektakulärsten Ballwechsel des Jahres. 45-mal flog der Ball über das Netz, beide Spieler brachten ihn mit teilweise unglaublichen Reflexen immer wieder zurück, ehe Hewitt schließlich mit einem grandiosen Volley aus dem Halbfeld das bessere Ende für sich hatte.
Bereits am Samstag hatte Hewitts Ex-Freundin Kim Clijsters (Belgien) das parallel ausgetragene WTA-Turnier durch einen 6:4, 4: 6, 6:2-Finalsieg gegen die Weltranglistenerste Lindsay Davenport aus den USA gewonnen. Hewitt und Clijsters waren sich in Indian Wells erstmals seit ihrer Trennung im Oktober 2004 wieder begegnet. "Wir haben ein paar Worte gewechselt", erklärte Hewitt. Über den Inhalt schwieg er sich aus.
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