NFL Europa: Frankfurt und Köln auf World-Bowl-Kurs
zuletzt aktualisiert: 20.05.2007 - 20:34Hamburg (RPO). Rekordmeister Frankfurt Galaxy und die Centurions Köln liegen in der NFL Europa voll auf World-Bowl-Kurs. Eine Woche nach dem Patzer bei Rhein Fire meldete sich Frankfurt mit einem 35:7 (14:0, 14:7, 7:0, 0:0) über Berlin Thunder zurück.
Galaxy verteidigte mit nun 4:2-Siegen die Tabellenführung. Gleichauf liegen die Kölner, die das Derby gegen Düsseldorf trotz eines zwischenzeitlichen 3:17-Rückstandes am Ende noch mit 20:17 (0: 3, 3:7, 7:7, 10:0) gewannen.
"Nach diesem Erfolg sind wir mental noch stärker. Die Mannschaft hat sich von den vielen Fehlern in der ersten Halbzeit nicht verunsichern lassen", lobte Kölns Head Coach David Duggan. General Manager Hauke Wilkens ergänzte: "Das war ein wichtiger Tag für den Football in Köln. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition für den World-Bowl-Einzug erarbeitet."
Die Düsseldorfer sind nach der Pleite hingegen weit vom sechsten Finaleinzug ihrer Vereinsgeschichte entfernt. "Diese Niederlage schmerzt mehr als die anderen in dieser Saison", meinte Fire-Coach Rick Lantz, dessen Mannschaft es in den bisherigen sechs Partien nur auf zwei Siege brachte: "Trotzdem dürfen wir nicht aufgeben. Eine kleine Chance auf das Finale besteht schließlich noch." Allerdings müssen die Düsseldorfer zukünftig ohne Running Back Taurean Henderson auskommen, der sich gegen Köln einen Beinbruch zuzog.
Einen ähnlich schweren Schlag erlitten auch die Hamburg Sea Devils. Den Heanseaten steht Wide Receiver Scott McCready voraussichtlich bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung. Der 30-Jährige verletzte sich bei der 31:41 (0:7, 10:20, 7:7, 14: 7)-Pleite seines Teams beim Vorjahresfinalisten Amsterdam Admirals an der Schulter.
Überragender Spieler der Hamburger war trotz der Niederlage derweil einmal mehr Casey Bramlet. Der Quarterback warf gegen die Admirals als erster Quarterback der Sea Devils vier Touchdowns in einem Spiel.
"Ich kann mich darüber überhaupt nicht freuen. Am Ende zählt nur, wer gewinnt und wer verliert", sagte Bramlet, der den Ball am Freitagabend zum insgesamt elften Mal in der laufenden Saison in die gegnerische Endzone beförderte und zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit mindestens drei Touchdowns in einer Partie verbuchte. Auch in diesen Kategorien ist Bramlet nun klubinterner Rekordhalter. "Ich würde diese Bestmarken lieber gegen einen Sieg eintauschen", meinte der 26-Jährige. Die Sea Devils haben nun wie die Admirals drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto.
Der 6. Spieltag
Amsterdam Admirals - Hamburg Sea Devils 31:41 (7:0, 20:10, 7:7, 7:14)
Centurions Köln - Rhein Fire 20:17 (0:3, 3:7, 7:7, 10:0)
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