TV-Partner ist Pflicht: Friedrichshafen bangt um Champions League
zuletzt aktualisiert: 30.05.2005 - 12:21Friedrichshafen (rpo). Sportlich hat sich der VfB Friedrichshafen bereits für die Champions League der Volleyball-Männer qualifiziert. Dennoch ist die Teilnahme des deutschen Meisters an der europäischen Königsklasse alles andere als sicher. Dem Team von Trainer Stelian Moculescu fehlt eine Woche vor Anmeldeschluss noch ein Fernsehpartner.
"Die Regularien in der Champions League schreibt jedem Starter vor, dass er die Fernseh-Übertragung seiner Spiele garantieren muss. Wir sind mit dem SWR im Gespräch und hoffen einen Vertrag. Doch die Zeit drängt, denn bis zum 6. Juni müssen die Unterlagen vorliegen", erklärte VfB-Manager Bernd Hummernbrumm.
Der SWR hatte in der Saison 2004/05, als die Friedrichshafener ins Halbfinale der die Champions League einzogen, sämtliche Spiele der Süddeutschen übertragen und dabei zu mitternächtlicher Stunde teilweise Quoten von bis zu 120.000 Zuschauer verbuchen können.
"Es gibt keinerlei sportliche Bedenken des Senders", sagt Hummernbrumm. "Das Problem ist vielmehr die Sparpolitik beim SWR. Wir sind jedoch im Gespräch und hoffen auf ein gutes Ende."
Friedrichshafen ist die derzeit mit Abstand erfolgreichste Herrenmannschaft im deutschen Vereins-Volleyball. In den letzten acht Jahren gewann der VfB sechsmal die Meisterschaft und siebenmal den Pokal.
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