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Tennis: Grönefelds Final-Traum geplatzt

zuletzt aktualisiert: 31.07.2005 - 10:58

Stanford (rpo). Die deutsche Tennis-Hoffnung Anna-Lena Grönefeld hat das zweite WTA-Finale ihrer Profikarriere trotz guter Leistung verpasst. Beim mit 585.000 Dollar dotierten Turnier im kalifornischen Stanford unterlag die 20-Jährige ihr Halbfinale der Belgierin Kim Clijsters mit 4:6, 0:6. Clijsters trifft im Finale auf Wimbledonsiegerin Venus Williams (USA), die beim 2:6, 7:6 (7:4), 6:2 gegen die Schweizerin Patty Schnyder im zweiten Satz fünf Matchbälle abwehrte.

Gegen Clijsters stand Grönefeld trotz des relativ deutlichen Ergebnisses keineswegs auf verlorenem Posten. Im ersten Satz hatte die ehemalige Weltranglistenerste viel Mühe mit den über 180 km/h schnellen Aufschlägen der 1,80 m großen Deutschen, der ein Break zur 4:3-Führung gelang. Dann stellte sich Clijsters besser auf die Aufschläge ein, parierte die Returns und übernahm von der Grundlinie aus die Regie.

"Ich wollte besonders aggressiv sein und habe deshalb viele Fehler gemacht. Wenn man seinen hohen Level nicht halten kann, zieht Kim ihren Vorteil daraus. Das ist heute passiert", sagte Grönefeld.

Glückliche Grönefeld zieht positive Bilanz

Insgesamt zog die Nordhornerin, die in Stanford zum dritten Mal ein Halbfinale erreichte, eine sehr positive Bilanz. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Woche hier. Ich habe eine Menge guter Spielerinnen geschlagen, das macht micht glücklich", sagte Grönefeld, die in diesem Jahr bereits im Finale von Pattaya und im Halbfinale von Hyderabad stand.

Allerdings waren diese Turniere weitaus schwächer besetzt. In Stanford zog Grönefeld nach Siegen über Shahar Peer (Israel), Lindsay Davenport (USA/Nr. 1) und Nathalie Dechy (Frankreich/Nr. 6) ins Halbfinale ein. Titelverteidgerin Davenport hatte beim Stand vom 0:5 im Achtelfinale wegen einer Rückenverletzung aufgeben müssen.

Quelle: sid

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