Kubanerin Regla Torres wechselt doch nicht nach Sachsen: Jahrhundert-Volleyballerin sagt Dresden ab
zuletzt aktualisiert: 27.04.2004 - 11:16Dresden (rpo). Volleyball-Bundesligist Dresdner SC ist die größtmögliche Attraktion durch die Lappen gegangen. Die kubanische Jahrhundert-Volleyballerin Regla Torres wechselt nun doch nicht wie vereinbart aus der italienischen Profiliga zum DSC.
Die dreimalige Olympiasiegerin hatte sich im Dezember 2003 mit dem Verein geeinigt, um mit ihrem deutschen Freund zusammenleben zu können. Die Beziehung kühlte in den vergangenen Wochen allerdings ab, so dass Torres auf den Wechsel nach Sachsen verzichtet. DSC-Vorstandsmitglied Torsten Uhlig sagte der Dresdner Morgenpost: "Ein Vertragsstreit bringt nichts."
Die zweimalige Weltmeisterin wird voraussichtlich nach den Olympischen Spielen in Athen ihre internationale Karriere beenden. Der kubanische Verband hatte sich nach einer schriftlichen Anfrage deshalb nicht abgeneigt gezeigt, seiner Nationalheldin den Wechsel nach Deutschland zu genehmigen. Geplant waren auch ein Sportstudium sowie eine spätere Trainerassistenz beim Dresdner SC.
Finanziell hätte der Superstar in das Vereinsbudget gepasst. Torres verdiente zwar als Profi in Italien sehr gut, erhielt aber selbst nur einen geringen Anteil. Der Rest floss nach Kuba.
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